Zweite 0:2 gegen Hansa - Casino im Viertelfinale
Ein großer Kampf mit einem glücklichen Sieger. Hansa ging früh durch ein unglückliches Eigentor in Führung, danach hatte Inter die besseren Chancen, zielte aber nicht gut genug. Jasper scheiterte am Pfosten, ansonsten war es ein sehr leidenschaftliches Spiel. Im zweiten Abschnitt hatte Inter mehr vom Spiel, aber kein Spielglück. Viele abgewehrte Bälle fielen vor Hansa-Füße, nicht vor die der Inter-Offensive. Beide Teams wirkten gefährlich, aber richtig viel zu tun hatten die beiden Keeper nicht, beide mussten einmal stark eingreifen. Inter drängte und drängte, kam aber nicht entscheidend in Tornähe. So kam, was dann oft kommt. Ein Fehler im Aufbau bescherte dem Gegner einen Konter und das 0:2. Schade, ein Unentschieden wäre gerecht gewesen, aber ohne Tore nach der frühen Gäste-Führung nicht möglich. Dennoch ein gutes Landesligaspiel mit ganz viel Feuer. Hat Spaß gemacht, die Zuschauer von Frauen- und Männerteams kamen auf jeden Fall auf ihre Kosten und hatten gute Unterhaltung.
Inter Casino steht nach einem denkwürdigen Spiel im Viertelfinale. Gegen den Gegner von Amateure musste man allerdings bis zur Verlängerung des Entscheidungsschießens. Pablo hatte bereits im ersten Abschnitt die Führung der Gäste egalisiert, das Spiel wogte hin und her. In der Schlussphase wurde die Partie mit offenem Visier geführt. Die Amateure schossen aus allen Lagen, aber fast immer zu hoch, einmal trafen sie den Kopf des eigenen Mannes. Inter Casino hatte ebenfalls seine Momente, etwas als Viktor sich auf der Grundlinie durchsetzte, aber keinen Abnehmer fand oder Pablo am Gäste-Keeper scheiterte. Man merkte beiden an, dass niemand ins Neunmeter-Schießen wollte. Mehrfach gab es auf beiden Seiten die Ausrufe Oh und Au und Puh, doch es half nichts. Die Entscheidung fiel vom Punkt. Leo hielt bravourös einen Strafstoß, bei Viktors Neunmeter war der Gäste-Torhüter dran, aber der Ball rollte über die Linie. Und nun hielt auch der Ama-Goalie einen, es ging in die Verlängerung. Leo tauchte ab und kratzte den Ball aus der Ecke, Viktor blieb dieses Mal eiskalt, das Halbfinale war wie schon im Vorjahr gegen Südring mit Hilfe des Entscheidungsschießens erreicht. Ein grandioser Kampf wurde belohnt, auch wenn es ein Spiel auf Augenhöhe war. Im Halbfinale trifft man am 18.05. auf die Berliner Verkehrsbetriebe, Zweiter der Landesliga. Da braucht es volle Konzentration.
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