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4:0 - klarer Derbysieg!

Auch das dritte Saisonspiel gegen die Nachbarn von gegenüber ging an Inter – und dieses Mal klar. Der 1. FC Schöneberg kam mit einem runderneuerten Team und hat seine Aufstiegsambitionen längst begraben. Im nächsten Jahr will man einen neuen Anlauf nehmen. Inters 1. Herren haben hingegen große Chancen, in der neuen Saison in der Berlin-Liga spielen zu können – auch wenn noch einige Spiele zu überstehen sind. 

 

Inter legte dann auch vor allem über die Flügel gleich los und wurde früh durch Max belohnt. Als Moreno eine wunderbare Flanke auf den Kopf von Leo platzierte, war der Käse eigentlich schon gegessen. Inter hätte vor der Pause gegen harmlose Schöneberger sogar noch nachlegen können, auch wenn man hinten ein zwei Wackler hatte. Aber Alex war immer rechtzeitig zur Stelle. Nach dem Wechsel verflachte die Partie plötzlich. Inter ließ unverständlicherweise Luft raus, Schöneberg hatte eine sehr gute Chance, die jedoch schwach abgeschlossen wurde. Wäre der drin gewesen, hätte das Spiel kippen können. Aber in der Schlussphase beruhigte sich alles wieder. Morenos Schuss blieb in der Abwehr hängen, der Abpraller kam zu Milan, der spektakulär volley abzog. Der Torhüter konnte nicht festhalten, Nicholas vollendete zum 3:0. Der eingewechselte Santi hatte dann noch einen großen Auftritt. Obwohl noch angeschlagen, narrte er gleich vier Schöneberger, schob zu Nicholas, der machte den Endstand von 4:0 perfekt. 

 

Sehr schöne Tore, aber gegen stärkere Gegner darf man sich solche Auszeiten wie nach der Pause nicht leisten. Dennoch war am klaren Sieg nichts zu rütteln. Sonntag geht es zu Pfeffersport (14.15 Uhr). Eine machbare Aufgabe, aber dort ist man auch schon mal aus dem Pokal geflogen.

 

Kleiner Nebeneffekt: Mit drei Siegen gegen den 1. FC Schöneberg und zwei Siegen gegen den Friedenauer TSC heißt der klare Stadtteilmeister FC Internationale. 

 

Die Zweite hatte bei Teutonia keine allzu großen Erwartungen, schlug sich aber gut. Am Ende waren es zwei Standards, die den Spandauern den Sieg brachten. Das 1:0 fiel früh nach einer einstudierten Ecke. Das hatte man im Hinspiel auch schon gemacht. Standards nehmen also nicht nur bei den Profis, sondern auch im Amateurfußball eine immer größere Rolle ein. Das 2:0 resultierte aus einem Freistoß. Ansonsten passierte nicht allzu viel. Auch wenn das Ergebnis achtbar ist, Punkte gab es dafür nicht. Am Sonntag geht es zu Hause gegen das nächste Spitzenteam: Dann kommt um 12.30 Uhr der offensivstarke Dritte, der Köpenicker FC (Ella).

 

Die 1. Frauen unterlagen überraschend den Hanseatinnen aus Kreuzberg. Janine konnte die Gästeführung noch ausgleichen. Aber in der Nachspielzeit fiel das bittere 1:2 für Hansa. Donnerstag ist das Nachholspiel in Pankow, am Sonntag geht es dann auf die Reise zu Askania Cöpenick. Besser machten es die 2. Frauen, die gegen die vorher gefürchteten Gegnerinnen von Sparta ein klares 4:1 erzielten. Zur Halbzeit führte Inter durch Aliya und Gwenni mit 2:0, eigentlich beruhigend, aber ein kompliziertes Ergebnis. Denn mit einem Gegentreffer gibt es für die Kontrahentinnen Aufwind. So kam es auch, blieb aber nur ein Lüftchen. Denn keine zehn Minuten später stellte Louisa den alten Abstand wieder her, Aliya hatte mit dem 4:1 das letzte Wort. Mal sehen, ob in der Tabelle noch was möglich ist. Sonntag geht es zu Bero II.

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Veröffentlichung

Mi, 22. April 2026

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