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Rot nach 7 Minuten leitet 8:1-Sieg ein

Im Pokal ging es für die 1. Herren nach Köpenick, ein Team aus der Parallelstaffel mit einem treffsicheren Mittelstürmer, über den noch zu reden sein wird. Das Spiel war nach sieben Minuten quasi entschieden, obwohl noch kein Tor gefallen war. 

 

Was war passiert? Der Torhüter hatte schon nach einer Minute Santis Schnelligkeit unterschätzt, doch da landete der Abpraller noch im Aus. Nun gab es einen langen Ball, der Keeper musste aus dem Sechzehner raus, war nur sehr knapp vor dem Inter-Angreifer am Ball, wobei er ein spektakuläres Luftloch schlug und stattdessen den Gegner komplett umhaute. 

 

Santi erholte sich glücklicherweise wieder, Köpenick stellte seinen Goalgetter ins Tor, wofür dieser nur bedingt geeignet schien. Aber seine Bereitschaft zum Wechsel zwischen die Pfosten soll unbedingt anerkannt werden, denn ein Reservetorhüter war schlicht nicht vorhanden, was einige Zuschauer auch etwas verärgert bemängelten. Durch diese interessante Variante war vorne bei den Gastgebern nicht mehr viel los. Toni schoss den fälligen Freistoß, der Ersatzkeeper versuchte unorthodox, den Ball mit den Füßen zu klären – vergeblich, es stand 0:1. Zwei Minuten später drosch Nicholas die Kugel aus dem Rückraum ins Netz. Und als Santi den Ball per Kopf wunderbar ins Eck legte, war der Käse gegessen. Was folgte, war ein besseres Trainingsspiel. Wie sagt man so oft: Alles kriegt man kompensiert, nur Torhüter und Mittelstürmer kann man sich nicht backen. 

 

Köpenick war natürlich frustriert, erzielte aber immerhin das 1:3. Doch dann gab es erneut eine Santi-Show, denn er besorgte auch das 1:4, 1:5 und 1:6, eher er den Platz verlassen durfte. Köpenick probierte es zur Halbzeit mit einem anderen Feldspieler im Kasten, aber die Partie war längst gelaufen. Nicholas machte noch ein Traumtor in den Winkel, ehe ein Elfmeter von Gaston den Schlusspunkt setzte. 

 

Schwer zu sagen, wie das Spiel ausgegangen wäre, hätte es den frühen Vorfall nicht gegeben. Aber Inter wirkte schneller und technisch überlegen. Beiden Teams mussten auf einige Spieler verzichten, vielleicht war das Fehlen des etatmäßigen Keepers der Gastgeber der schwerwiegendste Verlust. Alles Spekulation: Inter zieht hochverdient in die 3. Runde ein und freut sich auf den nächsten interessanten Gegner. Nächsten Samstag gibt es zur Abwechslung mal wieder ein Derby, dieses Mal bei Friedenau im Friedrich-Ebert-Stadion in der Bosestraße. Zwar nicht gegenüber, aber dreimal lang hinfallen, dann sind wir da. (Samstag, 14 Uhr)

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Veröffentlichung

Sa, 06. September 2025

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