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Marta-Show und Wegverteidigen

Herrliches Fußballwetter und die Wiederholung des ausgefallenen Spieltags aus dem Dezember. Der Nachteil ist dann immer, dass nach dem Wechselfenster im Winter plötzlich ganz andere Teams auf dem Platz stehen können, als es im Dezember der Fall gewesen wäre. Aber so ist das. Im Berliner Fußball sowieso. Doch dazu später mehr.

 

Die Frauen begannen den Sonntag um 11 Uhr gegen Hansa. Und sie machten es wieder einmal gut. Kaiser brachte Inter schon nach wenigen Minuten in Führung, dann begann die Marta-Show. In der 16. Minute machte sie das 2:0 und beließ es dabei zunächst. Erst in der 57. Minute legte sie mit dem zweiten Treffer nach, ehe Sabina auf 4:0 erhöhte. Da ging doch noch was. Marta legte also noch einen astreinen Hattrick innerhalb von 16 Minuten hin und erhöhte ihr Torkonto auf insgesamt 32. Wahnsinn! Inter bleibt oben dran, auch wenn Union und Pankow nur schwer einzuholen sein werden. Beide haben noch nicht verloren. Aber es ist eine famose Saison unserer Frauen.

 

Die 2. Herren folgten mit dem Spiel gegen Novi Pazar. Die Gäste hatten eine völlig runderneuerte Mannschaft und unter anderem einen Megatransfer gelandet. Es entwickelte sich ein intensives und hochspannendes Spiel. Die Anfangsphase gehörte ganz klar Inter, es gab gute Möglichkeiten. Doch es brauchte einen Freistoß, den Yoschi direkt zum 1:0 verwandelte. Novi Pazar hielt gegen, doch Inter war in der ersten Hälfte stärker. Die Folge war ein klasse Tor von Yoschi zum 2:0. Kurz vor der Pause fast das 3:0, doch ein Bein rettete auf der Linie. Nach dem Wechsel drehten die Gäste auf. Doch die Abwehr, lautstark vom starken Ersatzkeeper Yannik dirigiert, hielt stand. Einmal hatte man Glück. Der Ball sprang von der Latte zurück. Jannik wollte klären, der andere Jannic räumte ihn ab, doch Philipp sorgte per Befreiungsschlag für Luft. Der Megatransfer von Novi Pazar spielte sehr stark, Jannis und Ryan mussten alles aufbieten, um ihn einigermaßen in Schach zu halten. Nur einmal verloren sie ihn aus den Augen, doch er schoss vorbei. Alles andere wurde vor allem von Yannik, Jannik und Yannic, Jannis und Ben "wegverteidigt" (O-Ton Ben, der andere), die Sechser kämpften ebenfalls, was das Zeug hielt. Überhaupt war die Einstellung an diesem Tag vorbildlich, es waren aber auch fast alle da. Der ansonsten sehr gute Schiri verhinderte die Entscheidung, als Yoschi dem Keeper den Ball wegspitzelte und dieser ihn über die Klinge springen ließ. Der Unparteiische entschied zum Entsetzen des Angreifers auf Stürmerfoul und Gelb. Die einzige gravierende Fehlentscheidung, die sich glücklicherweise nicht auswirkte. Novi verstrickte sich zunehmend in Fouls und Diskussionen, doch auch die Verwendung von Schimpfwörtern (Schw…) änderte nichts am Spielstand. Schließlich war es vollbracht. Man steht wieder zwei Punkte über dem Strich. Am Ende hatte Inter noch einige Chancen, die aber allesamt ungenutzt blieben. Egal, drei Punkte sind eingefahren. Eine sehr erwachsene Leistung. 

 

Die Erste wollte es der Zweiten gleichtun. Man traf auf den Tabellennachbarn Berliner SC II, der erstaunlich stark in die Saison gestartet war. Auf dem Platz sah man, warum. Zwar hatte Inter mehr vom Spiel, doch der BSC war immer gefährlich. So gab es zwar wenige, aber ein zwei gute Chancen auf beiden Seiten. Ekko musste für den grippekranken Chris zwischen die Pfosten und machte seine Sache sehr gut. Das Inter-Team hatte etwas mehr vom schnellen, aber doch ziemlich wilden Spiel. Als Milan alleine durch war, hatten alle den Torschrei auf den Lippen, doch der Schuss strich knapp über das Gehäuse. Auch der BSC konnte eine sehr gute Chance nicht verwerten. Torlos wurden die Seiten gewechselt. Im zweiten Abschnitt wurde die Partie eher noch unübersichtlicher. Thomaz versuchte mehrfach, das Spiel aus der Distanz zu entscheiden, doch immer fehlte ein wenig. Milan war schon vorbei, konnte den Torhüter jedoch nicht auch noch ausspielen. Und die Gäste hatten ebenfalls noch einige Halbchancen. Wer schaffte den Lucky Punch? Am Ende niemand. Inter war das bessere Team, doch nicht zwingend genug. Immerhin: Ekko hatte einen erfolgreichen Nachmittag, denn er spielte zu Null, was für jeden Torhüter ein schönes Gefühl ist. Da Polar verlor, hat man nach oben immerhin einen Punkt gut gemacht. Die Saison ist noch lang. Nächste Woche geht es gegen Liria. Auch ein interessanter Gegner auf Augenhöhe. 

 

Toller Sieg der Dritten. Adrian brachte Inter schon kurz nach dem Anpfiff in Führung. Durch eine Unaufmerksamkeit glich Tabellenführer Siemensstadt aus. Viele dachten sicher, das Spiel würde nun kippen. Doch Fehlanzeige. Janek stellte noch vor der Halbzeit die Führung wieder her. Und nach dem Wechsel machten Pineo und Marten mit den Treffern zum 4:1 alles klar. Geht da vielleicht doch noch was? Nächste Woche geht es zu Karame. Holt man da drei Punkte, kann man nochmal träumen. Also: Konzentration! 

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Veröffentlichung

So, 28. Januar 2024

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