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Zu viele Gegentore auf dem Domi - Frauen holen Punkt

09. 10. 2022

Zum dritten Mal hintereinander mussten die 1. Herren fünf Gegentore schlucken, wobei man sich bei Fabian und den mit ihren vielen Chancen sehr großzügig umgehenden Gästen bedanken konnte, dass es nicht mehr wurden. Zunächst ging Inter durch Leo in Führung, Empor II glich aus und ging sogar in Führung. Dabei hatten die Angriffe meistens das gleiche Muster, vor allem die starke Nummer 21 bekam die Inter-Defensive nie in den Griff. Inter kam aber durch einen Weitschuss von Eren wieder zum Ausgleich, der ansonsten starke Gäste-Keeper hatte wohl nicht mit einem Schuss gerechnet. Nach dem Wechsel hatten die Gäste drei Hochkaräter, wovon einer verwandelt wurde. Doch wieder konnte Inter ausgleichen, dieses Mal durch eine schöne Abnahme von Leo. Jetzt war man guter Dinge, den Spieß umdrehen zu können, doch wieder ging Empor in Führung. Danach verpassten die Gäste teilweise slapstickartig die Entscheidung, doch Inter zielte nicht mehr genau genug, die meisten Schüsse gingen über das Tor oder blieben hängen. Kurz vor dem Ende krönte der beste Mann auf dem Feld seine Leistung zum verdienten 3:5. Inter bleibt trotz der zweitmeisten Gegentore Zweiter, da Friedenau und Altglienicke sich 1:1 trennten, die Nachbarn also nicht vorbeiziehen konnten. Am nächsten Wochenende geht es zum Spitzenreiter nach Altglienicke. Da treffen dann die beiden besten Sturmreihen aufeinander. Aber wie oft hat es dennoch nicht viele Tore gegeben? Jedes Spiel fängt bekanntlich bei 0:0 an.

Bei den 2. Herren waren viele Zuschauer mit vielen Jahrzehnten Fußballerfahrung. Eigentlich konnte man also davon ausgehen, diese hätten alles im Fußball gesehen. Was für ein Trugschluss. Doch von Beginn an. Der Schiedsrichter kam nicht, ging auch nicht ans Telefon, ein Unding für die Bezirksliga. Da die Schiris des vorherigen Spiels nicht noch ein Spiel pfeifen wollten, mussten die Gäste von Südring gefragt werden. Der als Trainer auf dem Spielbericht stehende schlug sofort ein. Später stellte sich raus, er war gar nicht der Trainer. Wie auch immer, Südring hatte einen Schiedsrichter, also zumindest jemanden, der die Pfeife in den Mund nahm und anschließend im Trainingsanzug von seines Vereins ein denkwürdiges Spiel leitete, von leiten muss man wohl reden. Er stellte sich später als 1. Vorsitzender des Vereins vor, was nicht stimmte. Er scheint eine Art Jugendkoordinator zu sein, wenn man der Vereinsseite glauben darf. Südring ging nach einem feinen Zuspiel etwas überraschend in Führung, Milos glich mit einem Strahl in den Winkel aus. Schon im ersten Abschnitt gab es einige, nennen wir es strittige Entscheidungen. Doch Inter hatte genug Chancen, ließ diese aber aus. Was nach dem Wiederanpfiff passierte, trieb selbst den Spielern von Südring die Schamesröte ins Gesicht. Zunächst ging Inter durch Sky in Führung, doch der vermeintliche Unparteiische pfiff Abseits. Es standen sage und schreibe noch drei Leute des Gegners drei Meter dichter zum eigenen Tor. Fast im Gegenzug fiel das 2:1 für Südring, und dieser ging eine glasklare Abseitsstellung voraus. Statt 2:1 stand es also 1:2. Das Schlimmste ist, wenn man der Willkür einer Person ausgeliefert ist. Nun hatte Inter zwar genug Chancen, das Spiel locker für sich zu entscheiden. Doch die Spieler waren so aus dem Konzept, denn was der angebliche 1. Vorsitzende von Eintracht Südring da zusammenpfiff, hatten selbst die erfahrensten Leute auf und am Platz noch nicht gesehen. Nicht einmal wurde Abseits gegen Südring gepfiffen, obwohl es mindestens fünfmal angemessen gewesen wäre. Aber wohl an die fünfzehnmal gegen Inter, wovon 14 Entscheidungen falsch gewesen sein dürften, oftmals krass. Südring gewann schließlich mit 3:2.

Auf den Rängen war man sich einig, Inter hatte keine Chance, dieses Spiel zu gewinnen. Man hörte Kommentare wie Betrug, Manipulation, Schande, Frechheit, Peinlichkeit und mehr. Einige versuchten gar, das Geschehen per Video festzuhalten und speicherten auch diverse krasse Fehlentscheidungen. Doch was nützt das? Nach dem Spiel entschuldigten sich mehrere Südring-Spieler und bedankten sich bei den Inter-Spielern, dass diese die Lage nicht eskalierten. Eine feine Gäste-Mannschaft mit guten Trainern, die durchaus auch stirnrunzelnd die Geschehnisse bewerteten. Beide Teams wollten einen Elfmeter, keins bekam einen, aber das war am Ende auch egal. Was hätte bloß passieren können, wenn auf dem Feld von den 23 Akteuren nicht 22 ehrenhafte Menschen gestanden hätten? Die Spieler waren sich einig: So verdirbt man den Leuten die Lust auf den Fußball. Jemand fasste am Ende zusammen: Das war widerlich! Und das kann man so stehen lassen. Ein gut gemeinter Rat von Gästen lautete noch: Ihr hättet niemals antreten dürfen, allein dass jemand mit Südring-Jacke pfeift. Nett gemeint, das hätte aber eine 0:2-Wertung nach sich gezogen. Das einzige, was geholfen hätte, wäre der Fairplay-Gedanke aller Anwesenden gewesen. Leider zog sich Jasper nach einer rüden, aber wohl unabsichtlichen Attacke auch noch eine Verletzung zu. Von den insgesamt mindestens acht Minuten Unterbrechung nach mehreren Verletzungen, ließ der Spielleiter nur drei nachspielen. Mindestens zwei mehr als die Zuschauer erwartet hatten. Fassungslos verließen die Akteure den Platz, ein Dank an alle Spieler und Trainer, dass es trotz des faden Beigeschmacks hinterher keine Auseinandersetzungen gab. Beenden wir den Bericht mit einem Zitat eines Gäste-Spielers, der zu seinem Gegenspieler sagte: „Wie kriegt ihr das hin, das hier zu ertragen?“ Auch die Dritte musste Federn lassen. Bei den Reinickendorfer Füchsen reichte es nur zu einem 2:2. Das Brüderpaar van Lessen sorgte für die Treffer.

Die 1. Frauen mussten zu Bero Mitte, die noch keine Niederlage hatten. Haben sie auch jetzt nicht, aber Inter holte einen Punkt. Zwar gingen die Gastgeberinnen in Führung, doch Leonie glich aus. Unter gütiger Mithilfe der Gegnerinnen ging Inter durch ein Eigentor in Führung. Doch Bero glich noch einmal aus. Schade, dass ein schöner Schuss von der Unterkante der Bero-Latte wohl auf der Linie aufkam. Niemand konnte mit Klarheit sagen, ob der Ball drin war oder nicht, insofern geht die Entscheidung in Ordnung. Korrespondent Franky war jedenfalls zufrieden mit der Punkteteilung. Die 2. Frauen mussten sich bei Sparta Lichtenberg mit 2:3 geschlagen geben. Leider verletzte sich Spielführerin Maike, wir wünschen gute Besserung. Die Inter-Tore erzielte Thea. Die 3. Frauen verloren bei Blau-Weiß mit 1:4.

Kurios ging es bei der A-Jugend zu. Bis zur 71. Minute führte Inter mit 4:0 in Borsigwalde. Die Gastgeber holten auf und erzielten in der Nachspielzeit tatsächlich noch den Ausgleich. Die B-Jugend verlor gegen Viktoria Mitte, musste allerdings auf diverse Spieler verzichten. Die C-Jugend musste schon um 9.00 Uhr in Mahlsdorf antreten. Das heißt, am Sonntag um 6.30 Uhr aufstehen. Am Ende sprang ein 2:2 heraus, kurz vor dem Ende parierte der Mahlsdorfer Torhüter noch bravourös einen Elfmeter. Die D1 gewann mit 5:0 bei Marzahn und steht in der Tabelle im Mittelfeld.

 

Bild zur Meldung: Einer der vielen Freistöße gegen Inter

No racism

 

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