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NACHHALTIGKEIT

INTER-ARENA Luftbild

Unsere Motivation:

Der FC INTERNATIONALE und seine Mitglieder haben sich gemäß des Gründungsgedankens schon immer gesellschaftspolitisch engagiert, angefangen mit der Friedensbewegung in den 80ern ab den 90ern bis heute offensiv gegen Rassismus, für Integration und für ein friedliches Zusammenleben über kulturelle, religiöse und weltanschauliche Grenzen hinaus.

Einige andere Aspekte aus der aktuellen gesellschaftlichen Diskussion zur Nachhaltigkeit standen bei uns zumindest nicht im Vordergrund. Mit der Gründung einer "Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit" im Oktober 2020 wurde das anders. Hieraus als auch durch unsere Mitglieder wurden wichtige Themen ermittelt: Woher kommen z.B. unsere Sportgeräte, Bekleidung und die Fanshopartikel, unter welchen sozialen und ökologischen Bedingungen werden sie hergestellt?

Nachhaltigkeitsziele
Phlosophie

Leitbild des FC Internationale Berlin

Visionen und Werte des FC Internationale Berlin 1980

 

Unsere Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit:

Nach einigen Umfragen im Verein zum Thema Nachhaltigkeit bildete sich dann eine Gruppe von etwa 15 Mitgliedern heraus, die aktiv und regelmäßig am Projekt mitarbeiten wollte. Coronabedingt ging das i.d. Regel nur digital,aber diszipliniert traf man sich  mehrfach zu inhaltlichen Themen unterschiedlicher Disziplinen. Zudem ernannte der Verein einen Nachhaltigkeitsbeauftragten, der das Projekt organisatorisch leitet.

Aus den Diskussionen in der AG wurde schnell klar, dass wir das Thema aus unserem oben erwähnten Anspruch heraus noch weiter fassen sollten und eine ganzheitlichere, in der Vereinsstruktur verankerte Nachhaltigkeit leben und systematisieren wollen. So fließt die das Thema Nachhaltigkeit in die Satzung ein. Wir sind sehr daran interessiert, dass noch weitere Mitglieder oder Interessierte Menschen von außen ihre Ideen einbringen und aktiv an den Projekten mitarbeiten.

Infos unter E-Mail:

ZNU-Standard

Unser Ziel: der nachhaltigste zertifizierte Amateurverein in Deutschland

Als Ziel wurde ausgerufen, es einem Proficlub gleichzutun: der 1. FC Köln hatte im September 2020 als erster Sportclub eine Zertifizierung seiner Nachhaltigkeitsaktivitäten durch den TÜV Rheinland geschafft. Grundlage für die Zertifizierung ist ein Standard, der vom ZNU-Zentrum für Nachhaltige Unternehmensführung (einem Forschungsinstitut an der Uni Witten/Herdecke) entwickelt wurde; namhafte Unternehmen wurden bereits zertifiziert (z.B. Ritter Sport, Bitburger Brauerei, Brandt Zwieback, Johnson&Johnson). Wir sind dann der erste Amateursportverein, der dieses sehr ambitionierte Ziel erreicht hat. Am 16.04.2021 schließlich fand das Audit des TÜV Rheinland auch für den FC Internationale statt. Es war äußerst intensiv, acht Stunden wurden wir auf Herz und Nieren geprüft. Am Ende verlief es erfolgreich, es gab viel Lob für das Engagement des Vereins und seiner Mitglieder.

Somit ist der FC Internationale Berlin tatsächlich der erste deutsche Amateurverein, der sich auf Nachhaltigkeit hat prüfen lassen und schließlich mit einem ZNU-Zertifikat, erteilt durch den TÜV Rheinland, ausgezeichnet wird. Vielen Dank an alle Beteiligten. Ihr wart großartig und echte Champions!

Grafik Nachhaltigkeit

Der Begriff Nachhaltigkeit wird oft verkürzt auf Klimaschutz und Abfallveremeidung. Seit der Arbeit der so genannten Brundtland-Kommission der UN und der darauf folgenden UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung 1992 wurde ein Begriffsverständnis von Nachhaltigkeit salonfähig, das verschiedene politische Interessen vereinen sollte; dabei sollten umweltpolitische Ziele den ökonomischen und sozialen Entwicklungszielen gleichgestellt werden.

Dauerhaft stabile Gesellschaften seien zu erreichen, indem ökologische, ökonomische und soziale Ziele nicht gegeneinander ausgespielt, sondern gleichrangig angestrebt würden.

17 Ziele der UN für nachhaltige Entwicklung

Nachhaltigkeits-Ziele der UN

Grundlage für unser Handeln: Die 17 Ziele der UN

Die 17 globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Developement Goals – SDGs) sind politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen (UN), welche weltweit der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene dienen sollen. Sie traten am 1. Januar 2016 mit einer Laufzeit von 15 Jahren (bis 2030) in Kraft und richten sich an alle: Die Regierungen weltweit, die Zivilgesellschaft, die Privatwirtschaft und die Wissenschaft.

Fast alle unsere Projekte zielen darauf ab, zur Erfüllung eines oder mehrerer dieser Ziele beizutragen.

Inter-Sozialfonds

Der FC Internationale verpflichtet sich, der Armut im Rahmen seiner Möglichkeiten zu begegnen. Keine Person soll aufgrund einer wirtschaftlichen Notlage von den Aktivitäten des Vereins ausgeschlossen werden. Der Inter-Sozial-Fonds sorgt dafür, dass auch Mitglieder aus wirtschaftlich benachteiligten Zusammenhängen ihrem Sport und den dazu gehörigen Aktivitäten nachgehen können.

Klimaschutz

Unser Ziel lautet Klimaneutralität bis 2022. Da wir nur Nutzer und nicht Eigentümer der Sportanlagen sind, haben wir nur beschränkten Einfluss. Diesen werden wir aber gegenüber dem Bezirk geltend machen. Wärmepumpen und Solarenergie der Anlagen sorgen bereits für eine gewisse Energieeffizienz. Wir streben weitere Kompensationen durch die Unterstützung soialökonomischer Projekte an.

Vereinsnetzwerk

Wir planen ein Berliner Vereinsnetzwerk zur gegenseitigen Unterstützung. Hierbei geht es in erster Linie um Qualifizierung, Erfahrungsaustausch, Bündelung von Kapazitäten und die Sensibilisierung von Nachhaltigkeit. Wir fördern die sportliche Vernetzung im Bezirk und bringen uns in Gremien aktiv ein. Wir streben ein sportlich faires Verhältnis zu anderen Vereinen an. Wir setzen uns für mehr Sportanlagen und deren bessere Ausnutzung ein.  Wir streben für 2021 mindestens eine weitere Kooperation an.

Sensibilisierung für dei Nachhaltigkeit

Wir sensibilisieren die Mitglieder des FC Internationale für das Thema Nachhaltigkeit. Trainerinnen und Trainer werden angewiesen, mit gutem Vorbild voranzugehen. Das gilt sowohl für den ökologischen Umgang, ebenso für einen fairen und respektvollen Umgang miteinander. Der Verein wird bis Ende 2021 einen Nachhaltigkeitsfonds einrichten.

Ausbildung

Wir wollen die sportliche Ausbildung verbessern und altersgerecht durchführen. Trainerinnen und Trainer bilden sich regelmäßig fort und setzen neben sportlichen Fortschritten auf die Entwicklung von Sozialkompetenz und  eine positive Persönlichkeitsentwicklung. Wir streben im nächsten Jahr mindestens 1 - 2 zusätzliche Trainer:innen-Lizenzen an.

Umwelt- und Ressourcenschutz

Wir werden auf den Bezirk  als Eigentümer der Sportanlagen einwirken, sich für ökologische Sportstätten einzusetzen. Diese sollen nach neuesten ökologischen Standards sportgerecht geplant und gebaut werden, was sich bspw. auf Ökostrom, Wärmepumpen oder Kunstrasen mit nachwachsendem Infill bezieht.

Fanshop, faire Produktion

Das Merchandising wird überprüft. Wir streben an, jedes Jahr 3 - 5 Produkte aus dem Fanshop auf fair und ökologisch Produktion umzustellen oder neu anzubieten.

Abfall Mikroplastik

Wir streben an, die Abfallmengen des Vereins zu verkleinern. Ein besonderes Augenmerk werden wir dabei auf das Thema Mikroplastik legen und Strategien entwickeln, den An- und Abfall zu verringern, bspw. durch die Anwendung von Guppy-Friend-Waschbeutel.

Ungleichheiten

Wir verpflichten uns, allen Spielerinnen und Spielern die gleichen Chancen zu garantieren. Niemand darf aufgrund wirtschaftlicher Nachteile vom Sport ausgeschlossen oder benachteiligt werden.

Einmal pro Jahr führen wir den INTER-Kultur-CUP durch. Hiermit sensibilisieren wir die Menschen für die Vielfalt Berlins, wenden uns aktiv gegen Rassismus und Diskriminierung und setzen uns offensiv dafür ein, Ungleichheit zu beseitigen.

KOnsum

Wir streben an, unser Essens- und Getränkeangebot stetig unter Betrachtung gesundheitlicher, ökologischer, regionaler und fair gehandelter Bedingungen zu entwickeln und anzupassen. Die Umstellung des Caterings soll bis Ende 2021 auf 100 % abwaschbares Geschirr und Pfandflaschen umgestellt werden.

Ungleichheiten

Wir wenden uns aktiv gegen Ungleichheiten. Alle Spielerinnen und Spieler bekommen die Möglichkeit, in gleicher Weise ihren Sport angemessen und erfolgreich ausüben zu können. Hierzu gehören insbesondere Sportkleidung, die Teilnahme an Trainingslagern oder Reisen sowie die Erreichbarkeit der sportlichen Aktivitäten.

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Wir streben eine Nutzungsintensivierung und Sensibilisierung im Umgang mit Kleidung an. Mindestens einmal im Jahr soll es ein Kleidertausch-Event geben.

Hunger

Wir achten darauf, dass insbesondere Kinder und Jugendliche ausreichend ernährt sind. Trainerinnen und Trainer nehmen ihre Sorgfaltspflicht in ihren Teams war. Mitspielerinnen und Mitspieler, aber auch Eltern sind wachsam und unterstützen mit Beobachtungen und Information

Gesundheit

Sport dient der körperlichen und geistigen Ertüchtigung. Er kann aber auch Druck auf Aktive ausüben. Wir halten unsere Trainerinnen und Trainer an, auf die Gesundheit ihrer Teammitglieder zu achten. Auf Verletzungen wird Rücksicht genommen und unverzüglich eine Behandlung eingeleitet. Psychischer Druck auf Spielerinnen und Spieler wird vermieden. Doping und leistungsfördernder Gebrauch von Medikamenten wird untersagt.

Bewegung ist Bildung

Bewegung fördert den Geist. Aber wir bemühen uns auch, über den Sport hinaus Angebote für Aus- und Fortbildung zu machen. Der Erwerb von Trainerlizenzen, Nachhilfeangebote oder die Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche können dazu gehören. Ebenso informiert der FC Internationale seine Mitglieder über Weiterbildungsmaßnahmen, Workshops oder Veranstaltungen zu sportlicher, (inter-)kultureller, politischer, ökonomischer oder ökologischer Bildung.

Geschlechtergerechtigkeit

Der FC Internationale verpflichtet sich der Geschlechtergerechtigkeit. Alle sollen im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten angemessene Möglichkeiten erhalten, ihren Sport auszuüben. Kinder und Jugendliche werden dabei gegenüber Erwachsenen nicht benachteiligt.

Umgang Mitarbeitende

Der FC Internationale geht mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fair um und bezieht diese aktiv in die Prozesse des Vereins ein. Das gilt für Angestellte und Ehrenamtliche gleichermaßen. Wir verpflichten uns, allen ein menschenwürdiges Umfeld zu bieten und Wachstum nicht zu Lasten der Mitarbeitenden zu fördern.

Infrastruktur

Wir bemühen uns im Rahmen unserer Möglichkeiten, die Infrastruktur im Sinne des Sports in Ordnung zu halten. Wir versuchen stetig, auf die Politik einzuwirken, zeitgemäße und ökologische Standards beim Bau oder der Instandhaltung von Sportstätten zu beachten. Als Nutzende der Sportstätten fühlen wir uns einer innovativen Infrastruktur verpflichtet und werden diese bei Behörden und politisch Verantwortlichen einfordern.

Gemeinden

Der FC Internationale sieht sich als aktiver Teil des bezirklichen Sozialraums und nimmt die Verpflichtung an, Menschen aller Altersklassen und Milieus Sportangebote machen zu können. Stehen dafür zu wenige Sportstätten zur Verfügung, weisen wir darauf hin und wirken aktiv an der Entwicklung weiterer Möglichkeiten mit. Wir sehen unsere Rolle weit über den reinen Sport hinaus als wichtige Kraft für die Entwicklung von Nachbarschaft, Begegnung, Solidarität und Gemeinschaft.

Frieden

Wir sehen uns seit der Gründung des Vereins aktiv der Erhaltung von Frieden und Demokratie verpflichtet. Wir nehmen unsere Rolle als Integrationsstützpunkt seit 2006 wahr, wir fördern über den Sport die Persönlichkeitsbildung unserer Mitglieder. Insbesondere sehen wir unsere Rolle für einen Sport ohne Gewalt, Diskriminierung und Unterdrückung. Hierzu suchen wir aktiv den Kontakt zu demokratischen Institutionen aus den Bereichen Ökologie, Menschenrechte und Zivilgesellschaft.

Partnerschaften

Wir pflegen aktiv Partnerschaften vor Ort, kooperieren mit Schulen, Unternehmen oder Trägern in Berlin, insbesondere in unserem Bezirk. Wir beteiligen uns an sportlichen, sozialen und gesellschaftlichen Netzwerken und bringen unsere Expertise und Ideen offensiv ein.

Nachhaltigkeit Gemeinden

Wir verpflichten uns, mindestens einmal im Jahr einen Nachhaltigkeitstag beim FC Internationale durchzuführen. Ziel ist es, die Vereinsmitglieder und die Umfelder des Vereins für das Thema zu sensibilisieren. Ebenso möchen wir damit aktiv in den Bezirk hineinwirken, nachhaltiger zu agieren.    

 

Gesundheit Umfrage

Wir werden bis zum Ende des Jahres 2021 eine Umfrage mit der Zielrichtung der Anpassung unseres Speisen- und Getränkeangebots unter den Mitgliedern durchführen. Wir wollen uns künftig an gesundheitlichen, ökologischen, regionalen und fair gehandelten Kriterien orientieren.

 

Fachkräftetag

Zusammen mit dem Bezirk und örtlichen Netzwerken planen wir einen sportlichen Fachkräftetag, den auch Aktive von anderen Vereinen nutzen können. In Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartner:innen kümmern wir uns um die berufliche Entwicklung von Spieler:innen.

No racism

 

No racism

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