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Überzeugender Derby-Erfolg, Kantersieg der Zweiten, Frauen remis

15. 05. 2022

Überzeugender 2:0-Sieg im Schöneberger Derby und damit die geglückte Revanche für die bittere Hinspiel-Niederlage, als man trotz drückender Überlegenheit kein Tor schoss und 0:1 unterlag. Beide Teams mussten auf Stammkräfte verzichten, brachten aber gute Formationen aufs Feld. Bei Inter kehrte Jannik zurück in die Innenverteidigung, Milan rutschte für Okocha in die Startelf. In der ersten Hälfte war es ein echtes Kampfspiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten. Dennoch hatte Inter zwei gute Möglichkeiten: Einmal kam Milan einen Schritt zu spät gegen den heraus eilenden Schöneberger Keeper, einmal hielt dieser seinen Schuss überragend. Auch Luca hatte eine brauchbare Chance, aber die größte Aufregung verursachte ein rüdes Foulspiel von Jascha und die durch den Ex-Inter-Spieler Hani ausgelöste anschließende Rudelbildung. Der sehr gute Schiedsrichter beließ es bei gelb für die beiden, die sich über eine andere Farbe nicht hätten beschweren können. Aber danach kehrte wieder Ruhe ein, auch wenn um jeden Ball gekämpft wurde. Der Referee hatte jederzeit alles im Griff.

Im zweiten Abschnitt legte Inter einen Zahn zu, der 1. FC Schöneberg konnte nun nicht mehr mithalten. Ein Freistoßknaller von Toni wurde vom Keeper entschärft. Bei ihm konnten sich die Gäste bedanken, dass es noch 0:0 stand. Wenn aus dem Feld nichts geht, gibt es ja noch die überragenden Inter-Standards. Nachdem Toni bei einer Ecke spektakulär auf dem Hosenboden landete, übernahm danach Leo das Kommando. Eine seiner astreinen Ecken kam zu Jannik, der nach einem starken Laufweg seine Leistung mit einem sauberen Kopfball zum 1:0 krönte. Angetrieben vom starken Gabriel wurde vor allem der agile Milan immer wieder in die Schnittstelle geschickt. Doch wieder musste ein Standard herhalten. Ein Zusammenstoß zweier Schöneberger endete mit einem Handspiel, das klar, wenn auch nicht absichtlich war. Dem Unparteiischen blieb nichts übrig, als auf den Punkt zu zeigen. Leo ließ sich die Chance nicht nehmen und vollstreckte eiskalt zur Entscheidung. Schöneberg war spätestens nach einer Stunde platt und hatte keine Kraft mehr, das Spiel zu drehen. Fabi musste in 90 Minuten nicht einmal ernsthaft eingreifen, das sagt alles aus. Am Ende blieb es beim hochverdienten 2:0 und einem bis auf die eine Szene sehr freundschaftlichen Derby. Natürlich hatten die Gäste sich mehr vorgenommen, doch die Inter-Elf war insgesamt einfach reifer und spritziger, . Da Heinersdorf überraschend bei Meteor gewann, stehen die Nachbarn nun wieder auf einem Abstiegsplatz und müssen am nächsten Sonntag den nächsten Anlauf nehmen. Inter spielt dann gegen Meteor. Leider gewann Stern Britz sein Spiel beim Nordberliner SC mit 3:0, womit es vier Punkte bis zum Relegationsplatz bleiben. Aber noch ist nichts endgültig entschieden.

Die Frauen mussten zu Hause gegen Neukölln antreten. Zur Halbzeit lag das Gästeteam mit 1:0 vorne. Doch Lucy und Anja drehten das Spiel. Doch nur sechs Minuten später glich Grün-Weiß wieder aus. Weitere Tore fielen nicht, es blieb beim 2:2. Die 2. Herren wollten gegen Marzahn endlich mal wieder gewinnen, was mit Bravour gelang. Am Ende stand es nach Treffern von Joschua (3), Milos (2), Jannic, Dominik, Jakob und Cocco sage und schreibe 9:0, was schon fast vier Punkten gleich kommt, denn nun liegt man auch beim Torverhältnis gegenüber der auch punktenden Konkurrenz deutlich vorn. Wenigstens ein Sieg sollte noch her, um am Ende sicher in der Klasse zu bleiben. Die 3. Herren unterlagen Mahlsdorf mit 1:2 und bleibt mit Platz 5 hinter den eigenen Erwartungen zurück. In der neuen Saison gibt es einen neuen Anlauf für den Aufstieg, dann vielleicht auch in einer etwas leichteren Gruppe als jetzt. Die Vierte gewann mit 5:0 und steht ebenfalls auf Rang 5. Zwar ist das Restprogramm machbar, aber für den Aufstieg müsste schon sehr viel zusammenkommen. Die 7er-Frauen hätten mit einem Sieg bei Medizin Friedrichshain an die Spitze kletter können. Am Ende kam „nur“ ein 1:1 heraus. Rebecca hatte Inter früh in Führung gebracht, kurz vor der Pause glich Medizin aus. Die Gastgeberinnen müssen im letzten Spiel gegen Hellersdorf patzen, wenn Inter noch eine Chance auf den Titel haben will. Gleichzeitig müsste unser Team gegen BW Friedrichshain gewinnen. Drücken wir die Daumen.

Die A-Jugend machte gegen Stern 1900 ein starkes Spiel und war über 90 Minuten gesehen das bessere Team. Nachdem die Gäste überraschend in Führung gegangen waren, glich der starke Oskar aus. Doch leider brachten zwei individuelle Fehler die Steglitzer wieder auf die Siegerstraße zurück. Über die Ereignisse, die sich rund um das Spiel ergaben, legen wir den Mantel des Schweigens.

Die B1 siegte knapp mit 2:1 bei den Nachbarn von Friedenau. Timo und Leonardt machten die Tore, bevor Friedenau kurz vor dem Ende noch der Ehrentreffer gelang. Die C1 führte lange gegen Preussen, um in den letzten sieben Minuten noch alles zu verspielen. Ein berechtigter Elfmeter brachte den Ausgleich, wenig später folgte der K. O. Auf Aufstiegskurs ist die D2 von Ivar Gustavus, die mit 3:1 bei Pfeffersport gewann. Eine 0:4-Niederlage gab es für die D-Mädchen bei Berolina Mitte II.

Die Senioren machten es beim 9:4 in Mariendorf torreich. Ahmed traf alleine sechsmal, je einmal konnten Nimar, Matthias und Bahadir jubeln. Durch das Remis der Verfolger ist Inter nun wieder Zweiter und will das auch bleiben. Noch höher wurde es bei der Ü40 I, wo beim 14:0 allein Georg achtmal traf. Ü50-Spieler Christian steuerte vier Treffer bei, Justus und Loris besorgten den Rest gegen tapfere Franziskaner. Georg führt die Torjägerliste mit 52 Treffern an! Trotz der 2:4-Niederlage gegen Allianz ist die Ü40 II ebenfalls aufgestiegen, denn die Verfolger spielen noch gegeneinander und können Inter nicht mehr von Rang 3 verdrängen. Aber natürlich will man sich mit dem dritten Platz nicht zufrieden geben. Die Ü50 I kam mit einem wichtigen 2:0 aus Charlottenburg zurück und sollte noch einen Sieg einfahren, um sich endgültig zu retten. Bei drei ausstehenden Spielen sollte das klappen, auch wenn mit Hertha und Teutonia zwei Spitzenteams dabei sind. Die Ü60 gewann ebenfalls mit 2:0 bei Wannsee und pendelt sich auf Platz 5 ein. Hier ist eh das Pokalfinale wichtiger, welches wie das der Ü40 am Himmelfahrtstag in Lichterfelde stattfindet.

 

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