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Ein Wochenende voller guter Fußball-Nachrichten

13. 03. 2022

Solche Tage wünscht man sich, denn es lief wirklich ziemlich rund für den FC Internationale. Lauter „Good News“ konnten vermeldet werden. Beginnen wir mit den 1. Herren:

  • Wieder einmal wurde zu Null gespielt
  • Da Leonard das Tor des Tages schoss, gab es einen Sieg
  • Mit dem Abstieg hat man endgültig nichts mehr zu tun
  • Nahezu alle Konkurrenten verloren, Inter ist nun tatsächlich Erster
  • A-Jugend und 2. Herren halfen wie selbstverständlich aus

Aber auch andere Teams konnten Gutes vermelden:

  • Die A1 gewann das Kellerduell gegen JFC
  • Die B1 besiegte den Tabellenzweiten Dynamo
  • Die C1 gewann bei Viktoria Mitte
  • Die 3. Herren schlagen GW Neukölln
  • Die Senioren gewannen gegen Adlershof
  • Die Ü50 III hat bei Kickers endlich wieder ein Erfolgserlebnis
  • Die Frauen nehmen beim Spitzenteam Pankow einen Punkt mit

Und nicht zu vergessen: Wir haben einen neuen DFB-Präsidenten mit einem ziemlich munteren Team. Herzlichen Glückwunsch an die neu Gewählten, als da wären: Bernd Neuendorf, Silke Sinning (beide per Stichwahl), Celia Sasic, Sabine Mammitzsch, Stephan Grunwald, Ralph-Uwe Schaffert und Thomas Bergmann, die neben alt bekannten Gesichtern nun die Geschicke des deutschen Fußballs lenken sollen.

Zum Spiel der 1. Herren: Beim Abstiegskandidaten Rudow II musste man sehr dezimiert antreten. Leo war erkrankt, Toni und Moreno hatten sich im letzten Spiel verletzt, zudem gab es diverse Urlauber und Dauerverletzte. Also musste Yannik Lüdtke aus der Zweiten von Beginn an ran, auch Jakob, Adi, Jakob und Enes halfen aus. Vielen Dank dafür, dass ihr so unkompliziert ausgeholfen habt. Vielen Dank auch an die Trainer, die selbstverständlich ihre Spieler abstellten, auch wenn die Zweite dadurch geschwächt verlor. Aber so muss es sein im Verein: Alle müssen zusammenarbeiten und zusammenhalten, will man erfolgreich sein. Der Einzelne ist alleine nicht viel wert, Fußball ist ein Teamsport. Und so wurde dann eben auch die Tabellenführung erobert.

Rudow war von Beginn an darauf erpicht, hinten den Laden dicht zu halten. Nach vorne bekamen die Gastgeber nicht viel, Jannik und Mitch hatten einen eher ruhigen Nachmittag, verrichteten ihre Arbeit gewohnt zuverlässig und hielten zusammen mit den anderen Defensiven die Null. Inter war von Beginn an besser, auch wenn das Spiel etwas holprig losging. Aber spätestens als Okocha zweimal aussichtsreich gescheitert war, hatte Inter das Spiel im Griff. Die größte Chance hatte Pedro, der frei vor dem Tor den Ball nicht richtig traf. Es ging mit 0:0 in die Pause, ein Geduldsspiel drohte. Doch nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff markierte Leonard das Tor des Tages. Ein eigentlich toter Ball wurde noch einmal scharf, Hussein legte auf Leo ab, der nahm Maß und zirkelte das Leder unhaltbar in die untere Ecke. Nun hatte Inter ein deutliches Übergewicht, aber vor dem Tor war man an diesem Tag nicht gerade glücklich. Der eingewechselte Adi verzog knapp, Luca hatte zwei gute Szenen, Jannik köpfte knapp vorbei, das Ding wollte nicht mehr rein, bis der gute Schiedsrichter abpfiff. Es ist gut, wenn man abgeklärte Spieler im Team hat, die geduldig zu Ende spielen und auch mit dem knappsten Sieg zufrieden sind. Gerade die beiden Innenverteidiger und die beiden Sechser machten das sehr seriös, wenn auch unspektakulär. Aber es braucht ja nicht immer ein Feuerwerk. Hinten muss man dichthalten, vorne reicht eine erfolgreiche Aktion, schon ist man an der Tabellenspitze. Gleichwohl ist das eine Momentaufnahme, denn Inter hat mehr Spiele als die Konkurrenz. Doch die patzte in großem Stil. Der bisherige Erste aus Britz unterlag Meteor, Südwest bei Borsigwalde, Nordberliner gegen Stern und Johannisthal in Heinersdorf. Nur Lichtenrade konnte gegen das Schlusslicht gewinnen, aber auch nur knapp mit 2:0.

Auf Inter warten in den nächsten Wochen schwerere Gegner. Am Sonntag kommt Altglienicke in die Inter-Arena (12 Uhr), eines der spielerisch stärksten Teams. Und danach folgen ausnahmslos harte Brocken. In vier Wochen sind wir schlauer, ob die Mannschaft wirklich um den Aufstieg mitspielen kann. In der Liga kann nahezu jeder jeden schlagen. Abschließend noch einmal vielen Dank für die Unterstützung der „Aushilfen“, die sich allesamt für weitere Einsätze empfohlen haben.

Die Frauen waren knapp dran an der Sensation. Zur Halbzeit führten die Spielerinnen von Roman Kassernig durch Treffer von Cindy und Saskia bereits mit 2:0 beim Spitzenteam von Borussia Pankow. Zwar erzielte Pankow den Anschlusstreffer, aber Rahel brachte Inter sogar mit 4:1 in Führung. Leider verspielte man diesen klaren Vorsprung in der Schlussviertelstunde noch und trennte sich schließlich 4:4. Am nächsten Sonntag kommen die Spandauer Kickers um 10 Uhr in die Inter-Arena.

Die 2. Herren unterlagen beim TSV Lichtenberg mit 3:5. Es fehlte eine Reihe von Spielern und so war das Ergebnis nicht völlig überraschend. Dennoch bot man ein gutes Team auf und hielt lange gut mit. Die 2:0-Führung der Gastgeber egalisierten Jan und Vincent zum 2:2-Pausenstand. Danach war Lichtenberg am Drücker und machte drei weitere Tore. Hamudi setzte mit dem 3:5 den Schlusspunkt. Für beide Teams geht es nicht mehr um so viel, nach oben und unten ist jeweils Luft. Besser lief es für die Dritte, die nach dem 3:2 gegen GW Neukölln Anschluss an die Spitze hält. Es ging hin und her. Zarko staubte zum 1:0 ab, Neukölln glich aus. Janek markierte per Freistoß die Pausenführung, Neukölln glich wieder aus. Ein Abseitstreffer der Gäste zählte natürlich nicht, fast wäre das Spiel gekippt. Bis zur 88. Minute musste Inter zittern, dann erlöste Janek seine Mannen mit dem 3:2-Siegtreffer. Man bleibt damit oben dran. Auch knapp machten es die Senioren und gewannen mit 4:3 gegen Adlershof. Kurios: Das Sportamt hatte dem Platzwart das Spiel nicht gemeldet, der wollte daher zunächst nicht antreten lassen. Nach ein wenig gutem Zureden wurde dann doch angepfiffen. Sieben Tore entschädigten für das Warten.

Die A-Jugend hatte ein ganz wichtiges Spiel gegen JFC, das knapp vor Inter stand. Und es wurde eine sehr enge Kiste. Die Gäste gingen in Führung, doch Inter drehte noch vor der Pause durch Kerem und Ayham das Spiel. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff gab es den Ausgleich. Beide Seiten hatten Chancen zum Sieg, ließen diese jedoch aus. Fünf Minuten vor dem Ende brachte Oscar dann den Siegtreffer im Tor der Gäste unter. Eine spannende Nachspielzeit wurde über die Runden gebracht, Inter liegt nun vor dem JFC aus Lichtenberg, hat sogar noch drei Spiele weniger. So sollte es mit dem Klassenerhalt auf jeden Fall klappen, aber man muss konzentriert weiterarbeiten. Wenn man das so intensiv tut, wie man nach dem entscheidenden Tor jubelte, ist noch einiges drin. Die B1 empfing den Tabellenzweiten von Dynamo und gewann. Yvoni und Finn brachten Inter schon in der ersten Hälfte auf die Siegerstraße, Dynamo kam erst spät noch einmal heran. Die Punkte blieben aber in der Bänderriss-Arena in Schöneberg. In dem Zusammenhang: Wann wird endlich das Wasser angestellt? Wichtige Punkte gab es auch bei der C1. Noel besorgte den einzigen Treffer des Spiels in der 44. Minute. Am Ende stand ein 1:0 bei Viktoria Mitte. Inter empfängt in der nächsten Woche Biesdorf und könnte sich mit einem Sieg vom Gegner absetzen. Aber erst einmal spielen und konzentrieren.

 

Bild zur Meldung: Gedenken für den Frieden - Rudow II gegen Internationale

No racism

 

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