Interview mit Sebastian Sladek, Vorstand bei Inter-Partner EWS
Seit Ende 2024 sind die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) offizieller Klima- und Energiepartner des Vereins. Vorstand Sebastian Sladek supportet Inter darüber hinaus selbst als passives Mitglied und erklärt im Interview, was er an unserem Verein und der Partnerschaft so schätzt.
Inter: Lieber Sebastian, stell dich zum Einstieg doch bitte einmal selbst vor inkl. eines Fun Facts, den man unbedingt über dich wissen sollte.
Sebastian Sladek: Mein Name ist Sebastian Sladek, ich wohne in Schönau im Schwarzwald – wo ich auch aufgewachsen bin. Ich bin verheiratet und habe vier Kinder. Ich selbst habe auch vier Geschwister, weswegen mir eine große Familie immer sehr wichtig war. Von uns fünf Geschwistern bin ich der Einzige mit einem zweiten Namen – August. So hieß in unserer Familie traditionell der Erstgeborene einer neuen Generation. Meine Eltern fanden den Namen aber so schrecklich, dass sie mir diesen nur als Zweitnamen antun wollten.
Inter: Warum bist du passives Mitglied bei Inter geworden und was bedeutet das für dich?
Sebastian Sladek: Ich finde euer enormes Engagement, insbesondere auf den Gebieten Integration und Nachhaltigkeit, wahnsinnig bewundernswert und möchte das sehr gerne unterstützen. Mit nun fast 50 Jahren habe ich – im Vereinsinteresse – die passive der aktiven Mitgliedschaft vorgezogen.
Inter: Welche Gemeinsamkeiten siehst du bei der Führung eines Energieversorgungsunternehmens und eines Amateursportvereins wie dem FC Internationale?
Sebastian Sladek: Ich denke, da gibt es eine ganze Reihe von Gemeinsamkeiten. Wie der FC Internationale seine Jugendspieler auf unterschiedlichen Positionen ausbildet, bilden wir unsere Azubis in vielfältigen Arbeitsfeldern aus und hoffen natürlich, dass sie während ihrer Karriere ihrem „Heimatverein“ treu bleiben. Und wie Inter auch, haben wir in einem verzweigten Energieversorgungsunternehmen eine ganze Reihe verschiedener Teams und „Mannschaften“, die alle ihre Bedürfnisse haben und gehört werden wollen. Last but not least ist unseren beiden Unternehmungen gemein, dass überall Energie fließt.
Inter: Du hast Klassische Archäologie in Freiburg studiert - was hättest du gern einmal ausgegraben?
Sebastian Sladek: Zu Beginn des Studiums träumt man natürlich von großen Goldschätzen. Auf vielen Ausgrabungen habe ich dann allerdings die Erfahrung gemacht, was für ein wahnsinnig beeindruckendes Gefühl es ist, wenn man der ersten Mensch seit 2.000 Jahren ist, der ein Fundstück oder einen Fundkontext zu Gesicht bekommt – das muss kein Gold sein.
Inter: Wie würdest du andere Unternehmensvorstände überzeugen, ebenfalls als passives Mitglied den Sportverein der Zukunft zu INTERstützen?
Sebastian Sladek: Das ist ganz einfach. Jedes Unternehmen trägt aus meiner Sicht auch eine gesellschaftliche Verantwortung. Über den Sport und euer besonderes Engagement tragt Ihr sehr viel dazu bei, Spaltungen zu überwinden, Gemeinschaft zu fördern und die Gesellschaft zum Besseren zu wenden. Indem Unternehmen euch unterstützen, tragen sie einen Teil dazu bei und können damit vielleicht auch ihre Mitarbeitenden motivieren, denn Fußball mag doch fast jeder und jede!
Inter: Möchtest du noch etwas loswerden oder uns auf den Weg geben?
Sebastian Sladek: Ich bin froh, bei Euch Mitglied zu sein – macht weiter so!
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Überzeugend, oder? Auch du kannst bei uns passives Mitglied werden.
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