FINAAAAALE und Big Points für Männer
Pokalfinale erreicht! Das war es, was am Ende bei den 2. Herren zählte. Und es war verdient, auch wenn es durch den Schiedsrichter in den letzten Minuten noch einmal wild wurde. Doch der Reihe nach. Inter war im ersten Abschnitt das klar bessere Team. Der Aufbau von hinten war ruhig und präzise, das Mittelfeld gewann die Zweikämpfe und war schneller als die Gegner, die gefährlichen Stürmer der Sterner waren in guten Händen. Als Joschi mit einem langen Ball in Szene gesetzt wurde, blieb er sehr cool und geduldig, der Abschluss kam zum richtigen Zeitpunkt, Inter führte nach 20 Minuten mit 1:0. Stern 1900 kam überhaupt nicht ins Spiel, Inter war über die Außen druckvoll und hatte das Glück des Tüchtigen. Vincent blieb im Zweikampf schon fast hängen, doch irgendwie kam der Ball zurück, er schaltete schnell und legte die Kugel aus spitzem Winkel zum 2:0 ins Netz. Kurz vor der Pause lag der Ball dann im Inter-Netz, aber er war wohl vom Arm des Angreifers in dieses geflogen, andere wollten zudem ein Loch gesehen haben und sprachen von Außennetz. Wie auch immer, es ging mit zwei Toren Vorsprung in die Kabinen.
Nach dem Wechsel stellte Stern 1900 um und wurde besser. Allerdings schaffte die Inter-Defensive es, die Gegner weitgehend vom Tor wegzuhalten. Eigentlich ging es nur darum den starken Mittelstürmer zuzudecken, was zur Not zu dritt erledigt wurde. Nur einmal kam er zum Abschluss, zielte jedoch zu hoch. Konstantin musste eigentlich nicht einen gefährlichen Ball halten. So liefen die Minuten die Uhr runter, Stern rannte an, Inter machte das Nötigste. Als der nicht immer sichere Stern-Keeper einen sicheren Ball aus der Hand verlor, machte Inter das 3:0, aber aus unerfindlichen Gründen pfiff der Schiri das Tor ab. In der 87. Minute gab es dann doch noch Aufregung. Ein unnötiger und clever rausgeholter Elfmeter wurde vom Stern-Mittelstürmer zum Anschlusstreffer verwandelt. Der nicht souveräne Unparteiische zeigte dann Mathis die gelb-rote Karte, obwohl der gar nichts gemacht hatte. In der 92. Minute zeigte er noch fünf Minuten Nachspielzeit an, die schließlich nach 99 Minuten endete. Gründe dafür gab es keine, er hatte wohl Spaß am Spiel und noch genügend Kraft. Eine letzte etwas unübersichtliche Hereingabe wurde geklärt, dann war endlich Schluss. Auch wenn die letzten 12 Minuten noch etwas aufregend waren, am Sieg für Inter gab es nichts zu rütteln. Damit trifft die Mannschaft von Trainer Yannik Lüdtke am Pfingstmontag an der Monumentenstraße auf die Spandauer Kickers, die sich gegen Hohen Neuendorf durchsetzen konnten. Herzlichen Glückwunsch zum Finale, das aber trotz des Klassenunterschieds sicher nicht von Pappe werden wird.
Die 1. Herren hatten ein Spitzenspiel bei Hilalspor. Wer solche Spiele gewinnt, steigt auf, könnte man meinen, aber es ist noch ein Drittel der Saison zu absolvieren. Hilalspor war der erwartet starke Gegner, hatte in der Rückrunde noch nicht verloren und war nach katastrophalem Start in die Saison systematisch nach oben geklettert. An der Wiener Straße hatte man auch mehr vom Spiel, schoss aber keine Tore. Die machten die treffsicheren Inter-Stürmer. Nachdem Leo einen schönen Pass auf Gaston gespielt hatte, machte dieser überlegt sein 21. Saisontor. Hilalspor rannte an, aber der letzte Pass war oft schlampig oder wurde verstolpert. So ging es mit 1:0 für Inter in die Kabinen. Im zweiten Abschnitt gab es ein ähnliches Bild. Hilal war im Vorwärtsgang, aber die letzte Aktion war meistens nicht ausreichend. Als ihr Torjäger sah, dass Alex relativ weit vor dem Tor stand, zog er aus der Ferne ab und traf nur die Latte. Glück gehört eben auch dazu, wenn man aufsteigen will. Wenig später schoss Alex einen Hilalspor-Spieler an, der Ball segelte in Richtung Tor und landete statt im auf dem Netz. Luis stand hinten als Turm in der Schlacht, aber Hilal spielte auch nicht sehr kreativ. Schließlich warfen die Gastgeber alles nach vorne und wurden bestraft. Als der verbliebene Innenverteidiger einen Ball brutal in die Füße von Leo spielte, ließ sich dieser nicht zweimal bitten und sorgte für die Entscheidung. Ein mühsamer Sieg, aber Inter war vor dem Tor einfach besser als die Gastgeber, führt die Tabelle weiter mit sechs Punkten an.
Und auch die Dritte gewann, machte Boden auf die anderen untenstehenden Teams gut. Dabei ging Arminia Tegel erst einmal in Führung, war auch etwas besser. Tragischerweise brach sich ein Spieler der Gäste den Arm, das Spiel war länger unterbrochen. Danach kam Inter besser ins Spiel und glich noch vor dem Halbzeitpfiff durch Jacob aus. Gleich nach dem Wechsel gab es Elfmeter für Inter, wieder versenkte Jacob. Spät machten Pinio und Lucien den Deckel mit den Toren zum 3:1 und 4:1 drauf. Leider muss man voraussichtlich länger auf Torjäger und Kapitän Janek van Lessen verzichten, der sich das Knie verletzte. Hoffen wir auf eine nicht zu bittere Diagnose. Gute Besserung.
Weitere Informationen
Veröffentlichung
Bild zur Meldung
Weitere Meldungen

Vorstellung aktueller Vorstand - Heute: Jannic
Do, 18. Juni 2026
