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Inter mischt sich ein

Berliner Verpflichtung, Antirassismus, Spielsucht-Prävention, Kooperationen
Inter und BFV mit Veranstaltung zum „Aktionstag Glücksspielsucht“

Mahnungen und Verbote allein helfen nicht
Jugendliche fordern bei Sportwetten Vorbildfunktion von Erwachsenen

Fußballwetten waren das Thema am diesjährigen „Aktionstag Glücksspiel“. Eingeladen wurde zum Vereinsgelände des FC Internationale Berlin, der 2013 den DFB-Integrationspreis verliehen bekam. Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Schöneberger Stadträtin für Gesundheit Dr. Sybill Klotz, die auf Einladung der Fachstelle für Suchtprävention die Schirmherrschaft übernommen hatte. Sie wies in ihrer Begrüßungsrede auf die stetig wachsende Gefahr von Wettsucht auch für Jugendliche hin. Jeden Tag würden allein in Berlin mehr als 400.000,-- Euro in Spielhallen oder Wettbüros verspielt.

Anschließend gab es eine moderierte Diskussionsrunde mit Jugendspielern, Trainern und Erwachsenen des FC Internationale und anderer Vereine. Gerd Liesegang, Vizepräsident des Berliner Fußballverbandes, mahnte Wachsamkeit in den Vereinen an und hofft auf weitere Präventionsbeispiele. Zudem wies er auf die Gefahr von Manipulationen hin. Ganz aktuell gibt es den begründeten Verdacht, dass ein Pokalspiel zwischen zwei Acht-Ligisten verschoben wurde, weil Spieler eines Teams darauf gewettet hätten. Er wies darauf hin, dass der Berliner Fußballverband derlei Aktivitäten unnachgiebig verfolgen und ggf. hart bestrafen werde.

Den anwesenden Jugendlichen war der Vorfall weitgehend nicht bekannt. Sie wussten aber von einer Vielzahl von Jugendlichen („Ich kenne 40 – 50 Jugendliche, die wetten!“) zu berichten, die regelmäßig wetten, in der Regel auf Profispiele. Im Laufe der Diskussion stellte sich heraus, dass es sich keineswegs um Einzelfälle handelte. Es gebe Jugendliche, die regelmäßig im Internet beträchtliche Summen verspielen. Aber es sei in vielen Wettbüros auch kein Problem, seine Wettscheine abzugeben. Falsche Ausweise, die Unterstützung von Erwachsenen und laxe Einlasskontrollen seien an der Tagesordnung. Auch die Jugendtrainer wussten zu berichten, dass in den Berliner Teams das Wetten sehr verbreitet sei. Kerstin Jüngling, Leiterin der Fachstelle für Suchtprävention, wies darauf hin, dass viele Menschen sich als Experten verstünden, weil sie oft Fußball sehen. Diese Annahme verführt zu der Annahme, die Gewinnchancen würden sich erhöhen, was nachweislich nicht der Fall ist.

Interessantes konnten die anwesenden Erwachsenen von ihren jungen Gesprächspartnern lernen. Letztere mahnten an, dass Verbote und Mahnungen allein nichts bringen würden. Viel wichtiger sei die Vorbildfunktion der Erwachsenen. Man könne nicht einerseits den Zeigefinger heben und gleichzeitig selbst wetten. Das sei aber in vielen Sportvereinen der Fall. Gerd Thomas, 2. Vorsitzender des FC Internationale erklärte, dass man die Jugendtrainer angewiesen habe, das Thema Wetten vom Sportgelände fernzuhalten. Gerd Liesegang schloss die Runde mit der Hoffnung, dass derlei Gesprächsrunden künftig häufiger geführt werden, auch in anderen Vereinen. Nur so könne man für die durch Wetten entstehenden Gefahren sensibilisieren. Am Ende dankte Moderatorin Breschkai Ferhad allen Teilnehmern, aber insbesondere den Jugendlichen für ihre offenen Worte, wodurch die Erwachsenen wichtige Einblicke bekamen.

Anschließend gab es noch ein Quiz zum Thema, Infomaterial und ein Abschiedsfoto vor einem von einem Graffiti-Künstler gestalteten Plakat mit dem Text: Unser Verein sagt NEIN zu Sportwetten. Bleibt zu hoffen, dass die Veranstaltung positive Auswirkungen hat. Leider war trotz mehrfacher Einladung niemand von der örtlichen Presse erschienen. Nun, am gleichen Abend spielten Hertha und Union im Pokal. Das war wohl wichtiger – und wetten konnte man auch darauf.

Mehr zum Thema: www.faules-spiel.de

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Inter gratuliert Berliner Werkstätten zur Deutschen Meisterschaft


Der FC Internationale gratuliert seinem Kooperationspartner - den Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung (BWB) - zur Deutschen Meisterschaft. Die Meister aller 16 Bundesländer kamen in Duisburg zusammen um den Deutschen Meister auszuspielen. Am Ende triumphierten die Berliner. Trainiert wird das Team von Inter-Urgestein Micky Kürten, der die Mannschaft auch in Zusammenarbeit mit dem FC Internationale auf die Endrunde vorbereitete. Mit Erfolg, wie sich zeigte. So war unser Verein am 3. Juni 2013 Gastgeber der Berliner Meisterschaften, die von Mickys BWB-Team eindrucksvoll gewonnen wurde.

Im Finale der Deutschen Meisterschaft wurden die ZOAR Werkstätten aus Rheinland-Pfalz mit 3:1 besiegt. Im ganzen Turnier ließen die BWB-Spieler nur drei Gegentore zu und gewannen jedes Spiel. Wolfgang Watzke, Geschäftsführer der Sepp Herberger-Stiftung, überreichte den Meisterteller, den die Berliner zum ersten Mal gewannen und entsprechend feierten. Mindestens so wichtig wie der Sieg ist für die Spieler ein respektvoller und fairer Umgang, und das nicht nur auf dem Fußballplatz sondern im alltäglichen Leben. "Das sind Werte, die der Fußball vermittelt und die auch in den Werkstätten groß geschrieben werden", so Martin Berg von der Bundesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen. Hier der Film zum Event:
http://tv.dfb.de/index.php?view=6433.

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Internationale kooperiert mit „Gangway“-Straßensozialarbeit
Der FC Internationale hat ein Projekt mit Wohnungslosen unterstützt. Trainer des Gangway-Projektes ist Vorstandsmitglied Malte Schruth, Trikots wurden von Geschäftsführer Erkan Uluc gespendet. Inter stand als Trainingspartner zur Verfügung und konnte so dazu beitragen, dass sich die Spieler auf das Turnier gegen Mannschaften anderer sozialer Träger angemessen vorbereiten konnten.

Denn, wenn das Projekt nicht gerade den Luxus genießt, auf einer "richtigen" Sportanlage eines Vereins mittrainieren zu dürfen, ist man einmal pro Woche in einer kleinen und schlecht ausgestatteten Sporthalle in Mitte. Die meisten Spieler haben weder Fußballschuhe, noch praxisnahe Erfahrungen mit dieser Sportart, sind aber große Fußballfans (zum Beispiel auch von Babelsberg 03), einem weiteren Kooperationspartner. Und noch ein Partner von Inter taucht in diesem Zusammenhang auf. Im Spiel gegen die Champions ohne Grenzen aus Neukölln trennte sich Gangway schiedlich friedlich, wenn auch unspektakulär mit 0:0.

Näheres: Gangway.de.

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Berliner Verpflichtung
Der Berliner Ratschlag für Demokratie hat eine neue Kampagne ins Leben gerufen, die vom FC Internationale unterstützt wird. Hier der Text und die Möglichkeit zur Unterzeichnung:

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Internationale Wochen gegen Rassismus
http://www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de/

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Kooperationspartner: Unsere Fußball-Schul AGs
Scharmützelsee-Grundschule, Schöneberg
Glaßbrenner-Grundschule, Kreuzberg
Finow-Grundschule, Schöneberg
Teltow-Grundschule, Schöneberg
Löcknitz-Grundschule, Schöneberg
Rückert-Gymnasium, Schöneberg
Robert-Blum-Gymnasium, Schöneberg

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Wichtige Telefonnummern und Kontakte:
Hotline Kinderschutz Berlin: 030-610066
Kindernotdienst Berlin (bis 13 J.): 030-610061
Jugendnotdienst (ab 14 J.): 030-610062
Mädchennotdienst (ab 12 J.): 030-610063
EJF Kind im Zentrum (KiZ); 030-3247090 und 030-2828077,
Kinderschutzbund LV Berlin: 030-458029,
Hilfe von der Polizei (rund um die Uhr): LKA Kinderschutz und Sexualdelikte
030-4664 91 3500,

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Informationen zum Thema Sportwetten:


WETTEN, DASS ... DU AM ENDE VERLIERST?
von der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin, Kerstin Jüngling und Kolleginnen
Sportwetten haben Hochkonjunktur, vergessen wird schnell, dass besonders Sportwetten ein hochriskantes Glücksspiel sind. Wer sich im Sport gut auskennt, glaubt bei diesen Wetten besonders große Gewinnchancen zu haben. Zu diesem Ergebnis kam das Präventionsprojekt Glücksspiel der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin bei einer Befragung Berliner Jugendlicher zu diesem Thema: jeder zweite Jugendliche denkt, dass sich beispielsweise durch Fußballwissen bei Wetten Geld verdienen lässt.

Eine verheerende Fehleinschätzung, denn Fakt ist: Besonders im Sport spielt der Zufall eine entscheidende Rolle. So kann schon ein einziger Treffer, z.B. auch ein Eigentor über den Ausgang des Spiels entscheiden. Bestätigt wurde der unzureichende Einfluss von Wissen auf den Gewinn durch ein Experiment, bei dem Frauen ohne Fußballkenntnisse gegen Sportreporter gewettet haben. Ergebnis war, dass die Sportreporter zwar öfter richtig getippt, die Frauen dafür jedoch durch Außenseitertipps höhere Gewinne erzielt haben. Am Ende waren beide Gruppen gleichermaßen im Minus. (Quelle: Dr. Tobias Hayer beim Fachdialog Online- Glücksspiel am 05. Februar 2013 in Berlin)

Generell ist die Teilnahme an Glücksspielen in Deutschland erst ab 18 Jahren erlaubt – dies gilt auch für den Zutritt und Aufenthalt in Wettbüros. Die Teilnahme an Sportwetten im Internet ist in Deutschland nur eingeschränkt zulässig (z.B. Oddset.). Aus gutem Grund, denn insbesondere bei Online-Sportwetten wird durch die bargeldlose Bezahlung häufig der Überblick über die Höhe der Einsätze und Verluste verloren.

Trainer/innen, Betreuer/innen und Eltern sind Vorbilder für Kinder und Jugendliche: Seien Sie als Erwachsene/r sich Ihrer Verantwortung bewusst und sprechen Sie mit Kindern und Jugendlichen über die Risiken und Gefahren des Glücksspiels! Machen Sie auch darauf aufmerksam, dass Sportwetten den fairen Sport bedrohen und Manipulationen fördern.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an das Präventionsprojekt Glücksspiel der Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin. Wir unterstützen Sie gern!

>> www.faules-spiel.de <<

Am Sonntag, 09.06. gab es erstmals in der Inter-Arena den zusammen mit dem Berliner Fußballverband organisierten Inter-KULTUR-Cup. 7 Mädchen- , 7 Jungen- und 8 Erwachsenenteams waren angetreten, darunter Teams der Südkreuz-Tamilen, von Afrisko, Hilalspor, Adler, Champions ohne Grenzen, Empor, Mitveranstalter Türkiyemspor, dem Lesben- und Schwulenverband, einer Roma-Mannschaft und natürlich dem FC Internationale.Bei den Mädchen siegte Adler überlegen, bei den Jungs setzte sich Hilalspor durch, das Team der Erwachsenen gewannen die starken Spieler von Afrisko im Finale gegen das ebenfalls sehr gute gemischte Team von Pfarrern und Imamen. Sportlicher Erfolg stand aber gar nicht im Vordergrund. Viel mehr ging es darum, dass Menschen unterschiedlichster Wurzeln, Neigung und kulturellem Hintergrund friedlich miteinander spielen. Dieses gelang eindrucksvoll. 

Besucht wurde das Turnier von vielen Prominenten, darunter Bundestagsabgeordnete, Verbandsfunktionäre und Bezirkspolitiker. Den symbolischen Anstoß machten Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralsrats der Muslime in Deutschland, Rabbi David Alter aus Berlin-Schöneberg und Roland Herpich , Direktor des Berliner Missionswerk der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Ein besonderer Dank geht an Breschkai Ferhad vom Berliner Fußballverband für die wunderbare Organisation, an Ibo und Selattin fü die erstklassige Turnierleitung, an das tolle Team von Integration durch Sport und nicht zuletzt an das Bündnis für Demokratie und Toleranz, welches als Kooperationspartner wesentlich zum Gelingen des Turniers beitrug. Ein ausführlicher Bericht folgt.

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Inter-Kultur-Cup war voller Erfolg


Am Sonntag, 09.06. gab es erstmals in der Inter-Arena den zusammen mit dem Berliner Fußballverband organisierten Inter-KULTUR-Cup. 7 Mädchen- , 7 Jungen- und 8 Erwachsenenteams waren angetreten, darunter Teams der Südkreuz-Tamilen, von Afrisko, Hilalspor, Adler, Champions ohne Grenzen, Empor, Türkiyemspor, dem Lesben- und Schwulenverband, einer Roma-Mannschaft und natürlich dem FC Internationale.Bei den Mädchen siegte Adler überlegen, bei den Jungs setzte sich Hilalspor durch, das Team der Erwachsenen gewannen die starken Spieler von Afrisko im Finale gegen das ebenfalls sehr gute gemischte Team von Pfarrern und Imamen. Sportlicher Erfolg stand aber gar nicht im Vordergrund. Viel mehr ging es darum, dass Menschen unterschiedlichster Wurzeln, Neigung und kulturellem Hintergrund friedlich miteinander spielen. Dieses gelang eindrucksvoll. 

Besucht wurde das Turnier von vielen Prominenten, darunter Bundestagsabgeordnete, Verbandsfunktionäre und Bezirkspolitiker. Den symbolischen Anstoß machten Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralsrats der Muslime in Deutschland, Rabbi David Alter aus Berlin-Schöneberg und Roland Herpich , Direktor des Berliner Missionswerk der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Ein besonderer Dank geht an Breschkai Ferhad vom Berliner Fußballverband für die wunderbare Organisation, an Ibo und Selattin fü die erstklassige Turnierleitung, an das tolle Team von Integration durch Sport und nicht zuletzt an das Bündnis für Demokratie und Toleranz, welches als Kooperationspartner wesentlich zum Gelingen des Turniers beitrug. Ein ausführlicher Bericht folgt.

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Mercedes übergibt Preis an Inter-Vorstand
Für den Gewinn des DFB-Integrationspreises gibt es einen nagelneuen Mercedes Vito

Hoher Besuch in der Inter-Arena. Nach langem Warten ist er nun endlich da, der blitzsaubere Mercedes Vito, den unser Verein für den 1. Platz beim DFB-Integrationspreis gewonnen hatte. Leider machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung, aber dennoch waren einige Ehrengäste gekommen. Und so wurde der Bus dann eben feierlich getauft, was der 1. Vorsitzende mit einem "Immer genügend Asphalt unter den Reifen" kommentierte. In seiner Ansprache wies er auf die vielfältigen Aufgaben hin, die Vereinen heutzutage abverlangt werden. Integration, Gewaltprävention, charakterliche Ausbildung, Zusammenarbeit mit Schulen - all das zusammen überfordere manchen Verein. Er warb daher dringend für mehr Unterstützung von der Politik und den Verbänden. Gleichwohl drückte er seine Freude über den Preis aus und wünschte allen künftigen Fahrern immer unfallfreies Reisen.
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Bernd Schulz, Präsident des Berliner Fußballverbands, drückte seinen Stolz aus, dass erneut ein Berliner Verein unter die ersten Drei gekommen ist. Er lobt den FC Internationale als vorbildlich für sein Engagement, ganz besonders für das klare Bekenntnis gegen Rassismus. Der Verein hätte den Preis verdient und musste bei der Bewerbung einfach berücksichtigt werden. Mercedes-Nutzfahrzeug-Chef René Rudelt knüpfte da an und versprach, immer für die Sorgen und Nöte rund um das Fahrzeug da zu sein. Er übernahm öffentlich die Patenschaft für das Auto und garantierte Unterstützung bei Problemen, die bei einem Auto mit dem Stern aber sicher kaum auftreten dürften. Ganz besonders freute er sich darauf, dass die kleinen Spieler künftig mit dem schönen Bus durch die Stadt gefahren werden. Schließlich übermittelte die Stadträtin für Gesundheit und Stadtentwicklung Dr. Sibyll Klotz ihre Glückwünsche. Geschmückt mit einem Inter-Schal zeigte sie sich begeistert über das Engagement des Vereins und die Ausstrahlung für den gesamten Bezirk. Vor allem erwähnte sie, dass bei Inter wirklich alles ernst gemeint und echt gelebt sei, und es sich nicht nur um Verlautbarungen handele. Zitat: "Hier wird nicht nur über Integration geredet, hier findet sie vor Ort statt udn funktioniert. Der Verein zeigt eine klare Haltung." Aktuell arbeitet man zusammen an einem Projekt gegen Spiel- und Wettsucht.
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Anschließend ging es zum Fototermin mit Vorständen und Kindern der E-Jugend. Die Kids hatten noch Gelegenheit, sich mit der DFB-Integrationsbotschafterin und Spitzenschiedsrichterin Sinem Turac ablichten zu lassen. Auch Harald Bösch-Soleil, Senatsrat für Sport und Herr Hoffmann vom Sport- und Schulamt stellten sich zusammen mit den anderen den Kameras. Bei einem Gläschen Orangensaft schloss man anschließend ein kleines Netzwerk zusammen, aus dem sich vielleicht schon bald das eine oder andere neue Projekt ergeben könnte. Der 2. Vorsitzende Gerd Thomas versprach jedenfalls allen Anwesenden, dass der FC Internationale auch künftig seinen gesellschaftlichen Verpflichtungen nachkommen und nicht nur fordern wird. Man lebe und arbeite sehr gerne in Schöneberg und wolle seinen Beitrag für einen lebendigen, bunten und respektvollen Bezirk leisten. Als Beleg dafür führte er die beiden neuesten Projekte in der Inter-Arena an: Die Berliner Meisterschaft der Menschen mit Behinderung am 03.06. und den Inter-Kultur-Cup am 09.06.

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DFB-Integrationspreis 2013 an Inter


Die Spannung war in den letzten Tagen kaum mehr zu ertragen. Unser Verein war unter den letzten drei Nominierten für den DFB-Integrationspreis. Zwar ging es nur noch um die Frage, ob wir Platz 3 (5.000,--), Rang 2 (10.000,--) oder gar den Platz ganz oben auf dem Treppchen erobern könnten, der mit einem nagelneuen Mercedes Vito Mannschaftsbus einhergehen würde.

Nachdem die beiden ersten Plätze zügig von der bekanntesten deutschen Fußballerin Lira Bajramaj gezogen wurden, und Inter nicht dabei war, wandelte sich die Anspannung in den Gesichtern der mitgereisten Internationalen in ein Strahlen. Tatsächlich wählte die Jury um DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach, Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff und der Mercedes-Verantwortlichen Ursula Schwarzenbart den FC Internationale zum Sieger des diesjährigen DFB-Integrationspreises. Wahnsinn und kaum zu glauben!

Der 1. Vorsitzende Wolfgang Abitz nahm sichtlich gerührt den überdimensionierten symbolischen Fahrzeugschlüssen in Empfang und äußerte seine große Freude. Der 2. Vorsitzende Gerd Thomas widmete den Preis den Trainerinnen und Trainern des Vereins, die mit ihrer Kontinuität und positiven Stimmung den Grundstein für den respektvollen Umgang im Verein legen. Er wies darauf hin, dass man gar nicht früh genug damit anfangen kann, Kindern tolerantes Verhalten in Bezug auf die Mitmenschen beizubringen. Auch in diesem Jahr will der Verein wieder ein INTER-kulturelles Turnier zusammen mit dem Berliner Fußballverband austragen.

Im Anschluss wurde ordentlich gefeiert. Es gab Gelegenheit zu Fotos und kurzen Gesprächen mit Wolfgang Niersbach und Oliver Bierhoff und schon schnell bahnte sich eine Freundschaft mit den ebenfalls ausgezeichneten Kollegen von Werder Bremen an. Aber auch die anderen geehrten Projekte sollen hier erwähnt werden, denn alle haben tolle Projekte vorgestellt. Am Dienstag ging das Netzwerken in den Workshops weiter und es bahnten sich viele tolle Kontakte an.

Auch fußballerisch wurde einiges geboten. Man konnte beim Training der Nationalmannschaft zusehen, konnte ein Foto mit den Auswahlspielern machen und hatte Gelegenheit, Sami Khedira, Jerome Boateng, Robin Dutt und Ilkan Gündogan zu lauschen, was sie zum Thema Integration zu sagen hatten. Am Dienstagabend folgte der Besuch des Länderspiels. Alles in allem eine ergreifende Veranstaltung.

Liebe Trainerinnen, Trainer und Mitglieder des FC Internationale, ihr alle habt diesen Preis verdient! Machen wir ihm alle Ehre und zeigen allen, dass wir es wert waren, diese großartige Auszeichnung zu erhalten.

Erwähnen möchten wir an dieser Stelle noch den tollen Auftritt von Werder Bremen, die in einer Sonderkategorie geehrt wurden. Die Weserstädter zeigten auf beeindruckende Weise, wie gesellschaftliches Engagement eines Profivereins aussehen kann. 10 Hauptamtliche und 145 Ehrenamtler kümmern sich um weit über 100 soziale und gesellschaftliche Projekte, von Schulkooperationen bis hin zum Behindertensport. Mehr als 1 Mio. Euro werden pro Jahr investiert. Natürlich haben wir sofort enge Bande geknüpft und überlegt, was man künftig zusammen anschieben kann. Das mediale Echo richtet sich nun wohl in erster Linie auf den Bundesligisten, was nicht Werder Bremen sondern die Journalisten verantworten müssen. Wir gönnen den Kollegen aus der Hansestadt die positive Berichterstattung, denn ihr Engagement sucht unter den Profivereinen seinesgleichen. Wir waren wirklich tief beeindruckt vom 1. Vorsitzenden Klaus-Dieter Fischer und seinem Team.

Natürlich feiern wir den Preis noch in der Inter-Arena. Wenn der Mercedes Vito übergeben wird, sollen schließlich möglichst viele Leute des Vereins daran teilhaben. Wir halten euch auf dem Laufenden. Jetzt sind wir erst einmal müde vom Feiern, aber natürlich auch unheimlich glücklich. Hier noch einige Links zu Berichten und Filmen:
Tagesspiegel.de
DFB.de
DFB.de (Nachhaltigkeit)
LSB Berlin
Preisverleihung:
Kurzversion
 

Ansprechpartner

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