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Kurzvorstellung FC INTERNATIONALE BERLIN 1980

 

Der FC Internationale wurde im Jahr 1980 von gut 20 engagierten Fußballern in Schöneberg gegründet (Kurzvorstellung siehe unten). Ziel war es, mit engagierten Menschen Fußball auf gutem Niveau zu spielen, ohne die Spieler dafür zu bezahlen, so wie es landläufig üblich war. Die Gründungsidee hat bis heute Bestand, kein Spieler beim FC Internationale bekommt Geld. Leider hat sich die allgemeine Berliner Praxis, selbst in unteren Ligen schon Auflaufprämien und verdeckte Honorare zu zahlen, eher ausgeweitet.

Der FC Internationale unterhält mittlerweile die meisten Teams im Bezirk und deckt die gesamte Palette des Fußballsports ab. Es gibt Mädchen, Jungen, Frauen, Männer, Senioren und Altligisten bis in den Ü60-Bereich hinein. Der Verein war immer politisch engagiert. Nachdem man sich in den Gründungsjahren gegen Arbeitsplatzabbau und für den Frieden einsetzte, steht heute der Kampf gegen den immer noch allgegenwärtigen Rassismus im Vordergrund. Der Verein ist seit 2006 Integrationsstützpunkt der Sportjugend Berlin und engagiert sich vielfältig. Mit Schulkooperationen, Flüchtlingsprojekten oder Präventionsveranstaltungen. Die Trikots sind werbefrei und tragen stattdessen die Aufschrift NO RACISM. Damit unterstreicht der FC Internationale sein Engagement für ein friedliches Zusammenleben über kulturelle, religiöse und weltanschauliche Grenzen hinaus. Im Verein finden sich Menschen mit Wurzeln aus über 70 Nationen. Der Name des Vereins ist damit zum Programm geworden, auch wenn es natürlich keine Quoten gibt.

Ziel ist es, perspektivisch alle Altersklassen in den höchsten Berliner Spielklassen antreten zu lassen. Viele Teams haben dieses Ziel bereits erreicht. Gleichwohl ist den Verantwortlichen klar, dass Auf- und Abstiege zum Sport dazu gehören. Daher freut man sich über Erfolge, stellt aber vor allem den Fairplay-Gedanken ins Zentrum der Aktivitäten. Die Mitglieder glauben fest daran, dass sportlicher Erfolg und Fairplay sich nicht gegeneinander ausschließen – im Gegenteil. Der moderne Fußball strebt nach charakterstarken Akteuren, die als echte und faire Teamplayer agieren. In diesem Sinne versuchen unsere Trainerinnen und Trainer erfolgreich zu arbeiten – im Sinne der Sportler, im Sinne des Fußballs.

Kurzvorstellung

Gründung:
22.03.1980 als reiner Fußballverein mit Sitz in Berlin-Schöneberg
Aufnahme als Mitglied im Berliner Fußball-Verband (BFV)

Mitglieder:
1.136, davon 61 % Kinder und Jugendliche, 170 Mädchen und Frauen
Mehr als 40 Nationalitäten, bei Betrachtung der Familienwurzeln sogar über 70

Teams:
50 in allen Altersklassen von 5 – 70 Jahre, die drittmeisten in der Hauptstadt männlich und weiblich, Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Senioren

Ligen:
12 Teams in höchsten Berliner Ligen (Frauen, Männer, Jugend, Senioren)

TrainerInnen:
Mehr als 70 ehrenamtliche Trainer/innen und Betreuer/innen
Davon über 20 mit DFB-Lizenzen, fünf davon mit höchster Stufe

Zeitaufwand:
Mehr 2.000 Spiele und Turniere und rund 3.000 Trainingsstunden pro Jahr

Kooperation:
1. FC Union Berlin (2. Liga, Jugendleistungszentrum), SV Babelsberg 03 (Regionalliga Nordost)
Champions ohne Grenzen (Flüchtlings-Sport-Projekt)
Kompetenz e. V. (Träger für unbegleitete jugendliche Flüchtlinge)
Sportjugend im LSB Berlin (Integrationsstützpunkt)
Sportbetonte Otto-Hahn-Oberschule Neukölln, 5 weitere Schulen in Berlin
Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderung (Gastgeber der Berliner Meisterschaften)
Rheinflanke Berlin (Spreeflanke)
streetfootballworld

Preise:
DFB-Integrationspreis 2012, Stern des Sports (4 x), Mete-Eksi-Preis 2009, Botschafter für Demokratie und Toleranz 2014 (Bundesinnenministerium), Band für Mut und Verständigung 2010, Innovationspreis des Sports 2011, Sepp-Herberger-Preis 2009, BFV-Preis für vorbildliche Jugendarbeit 2012, Preis des Berliner Fußballs für sozial-gesellschaftliches Engagement 2014, DFB-Wissenschaftspreis für Trainer Georg Froese 2013 (Elfmeterforschung)

Zitate:
Es wird wenig geflucht, auf Fairness wird geachtet – wer sich im Amateurfußball auskennt, weiß das zu schätzen. (Frankfurter Rundschau) So dürften sich das die Politiker und Funktionäre vorgestellt haben, die vom integrativen Wert des Ballspiels träumen. (Berliner Zeitung) Schon bei den Kleinsten achtet man darauf, dass Herkunft, Sprache, Hautfarbe keine Diskriminierung nach sich ziehen. (Berliner Abendblatt) Der FC Internationale ist kein gewöhnlicher Fußballverein. (Rheinischer Merkur) Leuchtturm des Berliner Sports (Sozialsenatorin Dilek Kolat)

Besonderes:
Aufdruck „NO RACISM“ auf den Trikots der Spielerinnen und Spieler
Integrationsstützpunkt der Berliner Sportjugend seit 2006 (Innenministerium)
Alle Trainer müssen erweiterte Führungszeugnisse vorlegen.
Der Inter-Sozialfonds unterstützt Kinder aus einkommensschwachen Familien.

Kontakt:

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