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Inter-Herren mit Arbeitssieg – Zweite gewinnt auch

03.11.2019

So langsam wird es schwierig auf dem Monumentenrasen. Der noch ziemlich neue Rasen ist leider recht holprig, eine Folge schlechter Pflege in den letzten Jahren. Immerhin holt Platzwart Kadir das Beste raus und kreidet vorbildlich, was früher auch nicht immer der Fall war. Am Ende standen drei weitere Punkte für die 1. Herren zu Buche, das war es, was zählt. Und auch die Zweite konnte anschließend endlich den ersten Dreier einfahren und lässt den Anschluss zum Mittelfeld nicht abreißen. Glückwunsch an Trainer Dirk Lüdtke und Lohn für die unermüdliche Arbeit.

 

Die Erste hatte es mit dem Tabellennachbarn Nordberliner SC zu tun, wo ein paar gute Bekannte aus Jugendzeiten spielen. Es dauerte eine Weile, bis die beiden Teams auf Touren kamen, beide Abwehrreihen standen gut und ließen wenig zu. So langsam erarbeitete sich Inter optische Vorteile und kam vor allem über den linken Flügel zu guten Möglichkeiten. Aber die letzte Aktion war jeweils zu hektisch oder zu ungenau. Ein langer Ball auf Pedro war eigentlich schon vom Verteidiger abgelaufen, doch der hatte die Schnelligkeit unseres Stürmers unterschätzt und holte ihn ziemlich überflüssig von den Beinen. Der gute Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt, Proteste blieben auch aus. Yoshua legte sich die Kugel auf den Punkt, auf der Torlinie stand mit Justin ein wahrer Elfmeterkiller. Aber der Inter-Mittelstürmer gewann das Duell und sorgte für die 1:0-Führung. Wenig später hätte er auf 2:0 stellen können, doch dieses Mal scheiterte er freistehend am stark reagierenden Gäste-Keeper. Auf der Gegenseite gab es große Unordnung in der Inter-Abwehr, Jannik konnte gerade noch per Kopf abwehren, doch der Ball kam zu einem gegnerischen Stürmer, der kläglich am fast leeren Tor vorbei schoss. So hatten beide Teams ihre Chancen, nutzten diese aber nicht.

 

Die zweite Hälfte begann mit spielerischer Dominanz von Inter, doch so richtig zwingend wurde es nicht. Für die Offensive war es allerdings auch schwierig, den Ball zu kontrollieren. Als die Nordberliner das erste Mal vors Tor kamen, segelte eine Flanke ungehindert in den Torraum. Dort gewann Stürmer Kamara das Kopfballduell und netzte sehenswert ein. Der Ausgleich kam in dieser Phase dann doch überraschend. So richtig gelang es Inter nicht, aus der Überlegenheit Profit zu schlagen. Es gab viele Unterbrechungen im Mittelfeld, der Schiri blieb aber jederzeit Herr des Geschehens. Als Enrique gerempelt wurde, ließ er sich aber nicht aus dem Tritt bringen, lief weiter und spielte einen sehr schönen Pass auf Yoshua. Dieser nahm das Leder perfekt an, drehte sich und sorgte in der 85. Minute für die Entscheidung. Die Gäste hatten keine richtige Chance mehr, auch wenn am Ende sogar der Keeper mit nach vorne ging. Die letzte Flanke stoppte der starke Arif gekonnt, nach 95 Minuten war dann Schluss, und drei Punkte blieben in Schöneberg. Damit steht die Mannschaft von Mario Jurcevic auf einem sensationellen 5. Platz und hat weiterhin nur ein Spiel verloren. Hut ab! Am nächsten Sonntag geht es nach Weißensee, wo um 14 Uhr im Stadion Buschallee angepfiffen wird.

 

Die Zweite wollte gegen den Drittletzten aus Hirschgarten endlich den ersten Sieg einfahren. In den letzten Wochen hatte man sehr gut trainiert, teilweise konnte Übungsleiter Dirk Lüdtke 23 Leute begrüßen. Man sah von Beginn an, dass Inter sich etwas vorgenommen hatte und konzentriert zu Werke ging. Nach drei Minuten musste allerdings eine Schrecksekunde überstanden werden, als die Kickers einen Riesen ausließen. Kurz darauf hatte auch Inter eine Großchance, die aber an der Latte landete. Weitere gute Möglichkeiten folgten, ehe Jasper einen Ball sehr schön verarbeitete und anschließend ebenso gekonnt zur umjubelten Führung ins Netz jagte. Zur Halbzeit hätte man durchaus etwas höher führen können, aber immerhin lag man vorne. Die Vorentscheidung leitete dann Alpha mit dem 2:0 in der 63. Minute ein. Und als der eingewechselte Paul das 3:0 machte, war die Partie gelaufen. Dachten zumindest alle, aber man war ja bei Inter. Zwei Tore des Gegners in der 80. und 89. Minute machten das Spiel noch einmal spannend. Am Ende blieb es aber beim knappen und verdienten 3:2, der erste Dreier war eingefahren. Nächste Woche geht es zum SFC Friedrichshain (14.30 Uhr Gürtelstraße), wo man an den Erfolg anknüpfen will.

Die 3. Herren hatten beim Vorletzten Rehberge leichtes Spiel und siegten klar mit 6:0. Die sehr wichtigen drei Punkte kamen durch Tore von Leonard (3), Raphael, Anatol und Mario zustande.

 

Die Frauen mussten beim Vierten Grün-Weiß Neukölln antreten und kamen mit einem 0:4 zurück. So wartet die Elf von Roman Kassarnig weiter auf den ersten Sieg. Die nächsten Gegnerinnen Blau-Weiss und Türkiyemspor werden sicher auch nicht leicht, aber aufgeben ist nicht erlaubt. Manchmal holt man ja Punkte, wenn man gar nicht daran denkt. Die 2. Frauen hatten gegen Nordost ein munteres Match, das am Ende 3:3 endete, womit beide Teams ihren Mittelfeldplatz untermauerten.

 

Die A-Jugend gewann beim Tabellenletzten von Grün-Weiß Neukölln klar mit 6:0. Nfansumana traf dabei gleich viermal, die beiden anderen Treffer steuerten Mohamad und Yunus bei. Die A2 holte gegen Rudow den ersten Punkt. Jon und Ionannis machten aus dem 0:2 noch ein 2:2. Die B1 unterlag sehr knapp mit 0:1 gegen Hertha 03, die C1 unterlag bei den Füchsen mit 0:2. Die D1 hatte gegen Hertha 03 keine Chance. Die C-Mädchen gewannen gegen FFC mit 7:3, Aliya traf viermal, Elisa und Shadia trugen sich ebenfalls in die Torschützinnenliste ein. Die D-Mädchen mussten dem SV Adler die Punkte überlassen.

 

Nichts zu holen gab es gegen die Senioren, die bei Traber deutlich verloren. Immerhin holte die Ü40 I einen Punkt bei Lübars. Bilal sicherte einen Punkt. Mühsam nährt sich… Die Ü50 I bleibt in der Verbandsliga vorne mit dabei. Das 4:0 gegen stellten Hans, Clemens (2) und Christian klar, wobei Sven im Tor mit einer starken Leistung einen Gegentreffer verhinderte. Über Ü60 I und II, Ü50 II und III sowie Ü40 II decken wir den Mantel des Schweigens, denn sie blieben punktlos.

 

Foto: Yoschi und Luca freuen sich über den verwandelten Elfmeter

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