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Neuer Inter-Vorstand: jünger, weiblicher, internationaler

13. 06. 2020

Viel hat sich auf den ersten Blick nicht geändert. Und doch hat der FC Internationale einen deutlich vielfältigeren Vorstand. Neben Geschäftsführerin Antonia Yatar kommt mit Saskia Halfenberg ein echtes Inter-Jugend-Gewächs in den Vorstand und füllt mit dem zweiten jungen Gesicht Moritz Kneip, der ebenfalls seit fast 20 Jahren im Verein ist, die Jugendleitung ebenso auf wie Maksut Kaciran aus der Ü50. Die Konstante in der Jugend heißt Stefan Klingberg. An der Spitze hat sich auch etwas geändert. Die Vorsitzenden Gerd Thomas und Werner Kawald bekommen mit Oliver Stoltz Verstärkung aus der Elternschaft. Oliver Schaumann bleibt Schatzmeister, mit Ibo „Internationale“ Yilmaz kommt ein weiteres langjähriges Mitglied als Schiedsrichterobmann und Ehrenamtsbeauftragter hinzu. Kassenprüfer wurden die erfahrenen Inter-Urgesteine Joachim Schrader, Oliver Brendle und der Kinderschutzbeauftragte Ahmet Yilmaz.

Der Vorstand konnte auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Finanziell konnte man eine schwarze Null präsentieren, sportlich konnten in der vergangenen Saison alle Teams die Liga halten. Die Wertung der jetzt unterbrochenen Saison wird erst am 20.06. feststehen. Wahrscheinlich wird die Saison abgebrochen, was der 1. Herren den Aufstieg kosten würde, den man in der hervorragenden Form fest im Blick hatte. Aber man wird die Wertung der Saison sportlich-fair akzeptieren. Der Vorsitzende dankte allen Ehrenamtlichen für ihre Arbeit und betonte, dass die Herausforderungen nicht kleiner werden. Allerdings hat man neben sehr guten Trainerinnen und Trainern auch immer mehr Kooperationspartner wie z.B. die Berliner Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, das Netzwerk Südkreuz, den Träger der Jugendhilfe RheinFlanke oder diverse Schulen. Besonderer Dank ging ebenso an Yekta Yilmaz für seine vielfältigen Social-Media-Aktivitäten.

Der Verein ist bislang gut durch die Pandemie gekommen, zumal das Corona-Team hervorragende Arbeit leistet und den Trainingsbetrieb souverän aufrecht hält. Vielen Dank auch an die Eltern, die sich großartig an die Regeln halten. Alle müssen geduldig und rücksichtsvoll bleiben, betonte Gerd Thomas, nicht zuletzt die Erwachsenen. Er betonte zudem, dass man das gesellschaftliche Engagement für den Bezirk beibehalten möchte und sich weiterhin klar gegen Rassismus und andere Formen von Diskriminierung stellen wird. Am Tag der Zusammenkunft wurde die Inter-Arena daher kurzerhand in George-Floyd-Arena umbenannt. Thomas betonte, dass Kooperationspartner im Kampf gegen Rassismus immer gern gesehen sind.

Überschattet wurde die Versammlung vom Tod des Inter-Gründers Peter Bartsch, der am Tag der Mitgliederversammlung mit erst 71 Jahren verstarb. Die Anwesenden legten eine Schweigeminute ein und betonten seine großen Verdienste um den Aufbau der Jugend. Der Tod des hervorragenden Fußballers und Musikers wird eine große Lücke hinterlassen.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Neuer Inter-Vorstand: jünger, weiblicher, internationaler

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