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1. Herren verlieren knapp - Zweite holt weiter auf

15.12.2019

Das war knapp, aber am Ende fehlte ein Tor, um gegen den mit ehemaligen Oberliga- und Verbandsliga gespickten Aufstiegsfavoriten von Novi Pazar (ehemals 1. FC Neukölln) zu punkten. Da das Sportamt den Dominicusplatz wegen Personalmangels gesperrt hatte, musste das Spiel in der engen Inter-Arena ausgetragen werden. Schon in der ersten Hälfte sahen die Zuschauer ein schnelles Spiel, wobei die Gäste etwas mehr von der Partie hatten. Doch zunächst rettete noch der Pfosten für Inter, eine weitere Großchance setzte Novi neben das Tor. Doch auch Inter hatte Gelegenheiten, die beste hatte Leonard. Doch sein strammer Schuss wurde vom Keeper um den Pfosten gedreht. Das 0:1 fiel aus einer Verkettung unglücklicher Umstände inkl. eines Ausrutschers. Nur acht Minuten später fiel das 0:2, nachdem ein eigentlich schon fast geklärter Ball zum Gegner kam und dieser einen Riesenknaller in den Winkel abließ. Ein wirklich schönes Tor, das muss man neidlos anerkennen.

 

Nach dem Wechsel kam Inter völlig verwandelt auf den Platz und ließ den Neuköllnern kaum noch Luft zum Atmen. Leonard markierte mit einem Knaller in den Winkel das 2:1. Inter war nun das deutlich aktivere Team und drängte auf den Ausgleich. Doch der fiel nicht. Dafür aber Yoschi, gegen den im Rücken des Schiedsrichters eine böse Tätlichkeit verübt wurde. Schon zuvor hatte ein Neuköllner Spieler Enrique ins Gesicht gegriffen, der Schiedsrichter ließ Gnade vor Recht walten. Mitten in die Drangphase der Internationalen fiel dann ziemlich überraschend das 1:3. Kurz darauf musste ein Novi-Verteidiger nach seinem zweiten Foul mit gelb-rot runter. Den anschließenden Freistoß versenkte Leonard unhaltbar unter die Latte. Inter machte noch einmal Druck. Aufgrund eines Funkfahnen-Defekts wurde sieben Minuten nachgespielt. Doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen. So fuhr Novi mit einem glücklichen 3:2-Sieg nach Hause. In der ersten halben Stunde waren die Gäste besser, insofern war der Sieg nicht unverdient, wobei Inter sich im zweiten Abschnitt klare Vorteile erspielte. Ein 3:3 wäre durchaus drin gewesen, aber es sollte nicht sein.

 

Damit bleibt es nach der Vorrunde bei 28 Punkten. Hätte das vor der Saison jemand angeboten, wohl alle hätten sofort unterschrieben. Auch wenn einige nach der Serie von sechs Siegen hintereinander schon auf die Termine für die Aufstiegsspiele schielten, ist auch der jetzt erreichte sechste Platz ein Riesenerfolg. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie gegen die Spitzenclubs mithalten kann. Gegen die hoch gehandelten Teams aus Mariendorf und Wittenau holte man ebenso einen Punkt wie gegen die Top-Mannschaft vom SCC. Das Glück, was man in den Spielen bei Südwest und Teutonia hatte, fehlte in den beiden letzten Partien gegen die wohl stärkste Mannschaft von Altglienicke und die Liga-Großverdiener von Novi Pazar.

 

So gleicht sich alles im Laufe einer Serie wieder aus. Teilweise liefen acht Eigengewächse in der Startelf auf, heute standen fünf Spieler des Jahrgangs 2000 auf dem Platz, also Jungs, die letztes Jahr noch in der Jugend kickten. Trainer Mario Jurcevic hat aus diesen Jungs ein Riesenteam geformt, was sich nicht nur auf dem Platz zeigte, sondern auch als Fanclub der 2. Herren.

 

Womit wir zum zweiten Spiel des Tages kommen, in dem es nicht weniger munter zuging. Konnten die Spieler der Ersten schon nicht ihren eigenen Sieg bejubeln, sollten wenigstens die Freunde des Bezirksliga-Teams zum Erfolg getrieben werden. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel mit einem etwas überraschenden Führungstreffer für die Gäste kurz vor der Pause. Da unser Torhüter Nicholas Andrew Clayton einige Male gerettet hatte, ging die Führung auch in Ordnung. Dann bewies Trainer Dirk Lüdtke ein goldenes Händchen und wechselte mit Spiegel-Toni und Marek die Matchwinner ein. Als Toni in der 59. Minute den Ausgleich markierte, ging die Stimmung schon hoch. Also Yannick nur eine Minute später mit einem strammen Linksschuss die Führung erzielte, erreichte die Stimmung den vorläufigen Höhepunkt. Inter war nun klar besser, erst in den letzten zehn Minuten kam Borsigwalde noch einmal auf.

 

Doch mit viel Herz, zwei starken Paraden von Nicholas und unbändigem Willen wurde der Vorsprung verteidigt. Zudem ergaben sich Konterchancen. Marek scheiterte zunächst noch, doch in der Schlussminute war er schneller als der Keeper am Ball und schoss diesen aus rund 25 Metern ins verwaiste Tor. Das war die frenetisch bejubelte Entscheidung, danach brannte nichts mehr an. Die Zuschauer hatten einen tollen Fight gesehen, der mit einem verdienten Sieg für Inter II endete. Dieses benötigte die Punkte auch deutlich mehr als die Erste. Sollte das abgebrochene Spiel gegen Wartenberg für Inter gewertet werden, alles andere wäre nicht nachvollziehbar, hat die Mannschaft von Dirk Lüdtke die letzten vier Partien nicht verloren und steht dann auf einem Nichtabstiegsplatz. Inzwischen stehen dem Trainer auch ein paar Leute mehr zur Verfügung, die Trainingsbeteiligung ist hervorragend. Das zeigt sich im Spiel und sorgt für die nötigen Punkte. Toller Endspurt, Jungs.

 

Nun geht es erst einmal in die wohl verdiente Winterpause. Dann geht es mit den Gegnern weiter, mit denen es aufgehört hat, also in Neukölln bzw. in Borsigwalde. Bis dahin können alle ihre Blessuren auskurieren, den Kopf ein wenig frei bekommen. Die Termine für die anstehenden Testspiele folgen, der für die Inter-Neujahrsfeier steht schon fest: Am 24.01. in der Gilka Remise.

 

 

 

Foto: Knappe Niederlage nach großem Kampf gegen die Neuköllner Aufstiegsfavoriten

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